NBA-Playoffs
Nowitzki und die Mavs „zurück im Finale“

Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks ins NBA-Finale geführt. Der Deutsche traf erneut die entscheidenden Würfe. Nun warten wohl die Miami Heat - und mit denen hat „Dirkules“ noch eine offene Rechnung zu begleichen.
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Dirk Nowitzki bekommt eine zweite Chance auf seinen ersten NBA-Titel. Fünf Jahre nach der schmerzhaften Finalpleite gegen Miami führte Deutschlands bester Basketballer seine Dallas Mavericks am Mittwochabend (Ortszeit) durch das 100:96 gegen die Oklahoma City Thunder zurück in die Endspiele der nordamerikanischen Profiliga NBA. Die Texaner gewannen die „Best-of-Seven“-Finalserie der Western Conference mit 4:1 und treffen jetzt auf den Sieger des Duells zwischen den Miami Heat und den Chicago Bulls. Die Heat führen in der Serie mit 3:1-Siegen.

„Es ist ein großartiger Erfolg, endlich wieder im Finale zu stehen. Ich hoffe nur, dass wir diesmal das Ding gewinnen, denn die Niederlage 2006 tat einfach sehr weh“, betonte Nowitzki, mit 26 Punkten zusammen mit Shawn Marion einmal mehr bester Werfer der Mavericks. Der Würzburger Kapitän brachte sein Team 74 Sekunden vor dem Ende unter dem Jubel der 20.051 Fans im ausverkauften American Airlines-Center mit einem Drei-Punkt-Wurf erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung und somit auf die Siegerstraße. Die 31 Punkte von Thunder-Jungstar Russell Westbrook blieben wertlos.

„Langsam, langsam. Wir sind noch nicht am Ende“, tönte der milliardenschwere Club-Eigentümer Mark Cuban, der die Mehrheitsanteile des Vereins am 4. Januar 2000 für 285 Millionen Dollar gekauft hatte. Die Halle tobte, aber die Konfettikanonen wurden nicht eingeschaltet. „Beat the Heat“, skandierten die Fans, „besiegt die Heat“, in Erwartung, dass der Meister von 2006 erneut der Finalgegner sein wird. Vor fünf Jahren hatte sich das Starensemble aus Südflorida mit 4:2-Siegen durchgesetzt.

„Willkommen zurück im Finale“, titelte die Tageszeitung „Dallas Morning News“ und kommentierte: „Irgendwie wird Dirk Nowitzki immer noch besser und besser.“ In zahlreichen US-Medien wird der Deutsche wieder einmal mit dem legendären Larry Bird von den Boston Celtics verglichen. Die Zeitung „Fort Worth Star Telegram“ nannte die Mavericks sogar das „beliebteste Basketball-Team der Welt“ und „Amerika's neuen Liebling“.

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