NBA Saisonvorschau
Miami will den Titel-Hattrick

Am Dienstag startet die NBA-Saison. Die Miami Heat um Superstar LeBron James wollen den dritten Titel in Folge erringen. Doch die Liste der Herausforderer ist lang. Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks gehören nicht dazu.
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DüsseldorfWenn in der Nacht von Dienstag, 29. Oktober, die NBA-Saison 2013/14 eröffnet wird, ist das Rennen um den Titel in der stärksten Basketballliga der Welt so offen wie seit Jahren nicht mehr. Mehr als ein halbes Dutzend Teams haben realistische Chancen auf die Meisterschaft.

Als Topfavorit werden wenig überraschend die Titelverteidiger der Miami Heat gehandelt. Nach den Meisterschaften 2012 und 2013 soll das Star-Ensemble mit dem dritten Titel in Folge nun in den Olymp des Basketballs aufsteigen. Ein „Threepeat“, wie ein solcher Meisterschafts-Hattrick genannt wird, gelang zuvor nur drei anderen Franchises.

Das seit 2010 erfolgreiche Dreigestirn um die Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh soll den Triumph einfahren. In Miami ist man dementsprechend selbstbewusst: „Wir sind mental gefestigt und wissen um die eine einmalige Chance, die wir diese Saison haben“, sagt Dwyane Wade. Auch Dreipunktespezialist Ray Allen und Point Guard Mario Chalmers bleiben den Heat erhalten.

Mit Greg Oden und Michael Beasley verpflichtet man zwei hochtalentierte Spieler, die sich aber erst noch beweisen müssen: Der 25-jährige Oden konnte sich wegen Knieverletzungen in der NBA bisher nicht durchsetzen und hat seit 2009 kein Spiel mehr absolviert. Beasley eilt in der Liga der Ruf des enfant terrible voraus.

Als Herausforderer in der Eastern Conference bringen sich die Brooklyn Nets in Stellung. Der russische Milliardärs Mikhail Prokhorov unterhält den teuersten Kader der NBA-Geschichte: Der Etat für 2013/14 liegt bei knapp 101 Millionen US-Dollar. Dazu kommen zwar noch 87 Millionen Dollar Strafzahlung, weil die tariflich geregelten Gehaltsobergrenze missachtet wurde. Prokhorovs Privatvermögen wird allerdings auf 18 Milliarden Dollar geschätzt und er will kurzfristigen Erfolg.

Deswegen hat er Paul Pierce und Kevin Garnett zwei klangvolle Namen aus Boston an den Hudson River geholt. Zusammen mit Andrei Kirilenko, Deron Williams, Brook Lopez und Joe Johnson formen sie ein Star-Aufgebot, das um den Titel mitspielen kann. Geführt werden sie dabei von Neu-Headcoach Jason Kidd, der mit den Nets bereits 2002 und 2003 als Spieler in den Finals stand.

Auch die Chicago Bulls wollen zurück an die Spitze. Schließlich hat das Team aus der Windy City seit dem letzten Titelgewinn 1998 mit Michael Jordan an keinem Finale mehr teilgenommen. Die Hoffnungen ruhen nun auf Point Guard Derrick Rose.

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