Neuseeland unter Druck
Alinghi kann heute den ersten Matchball holen

Mit einem Sieg gegen das Team New Zealand kann Titelverteidiger Alinghi heute (ab 15 Uhr) im Finale des America's Cup auf 4:2 davonziehen. "Das Rennen ist enorm wichtig, keine Frage", so Mastmann Francesco Rapetti.

Titelverteidiger Alinghi hat heute (ab 15 Uhr) in Valencia die Chance, sich im sechsten Finalrennen um den America's Cup den ersten Matchball zu holen. Mit einem Sieg gegen das Team New Zealand können die Schweizer auf 4:2 davonziehen und schon am Sonntag den erneuten Titelgewinn perfekt machen. "Das Rennen ist enorm wichtig, keine Frage. Es könnte die Vorentscheidung in dieser Serie bringen", so der italienische Mastmann Francesco Rapetti.

Allerdings dürfte die Mannschaft des deutschen Sportdirektors Jochen Schümann gewarnt sein vom starken Auftritt der "Kiwis" am Freitag. Bei stürmischen Verhältnissen verlor der Herausforderer einzig wegen eines gerissenen Spinnakers. "Es bleibt spannend. Egal bei welchen Bedingungen", glaubt der Penzberger daher auch.

"Jetzt wird es interessant"

Derzeit lässt sich kaum sagen, welches Team als Favorit ins Rennen geht. Spätestens am Freitag hat sich gezeigt, dass sowohl die Crews als auch die Boote auf einem Level liegen - der Sieg hängt wohl wieder von der Tagesform ab. "Ein Fehler kann den Unterschied machen", meint Alinghi-Trimmer Simon Daubney, der einen knappen Ausgang erwartet: "Jetzt wird es interessant."

Spannend wird zudem die Frage, wie die Neuseeländer ihr Spinnaker-Malheur verkraftet haben. "Niemand an Bord war glücklich über das, was passiert ist", sagte Syndikatschef Grant Dalton: "Der Schlüssel für die kommenden Tage ist, wie wir damit umgehen. Dieser Vorfall darf für uns nicht zum Wendepunkt werden".

Böse Geister von Auckland

Schon beim Finale 2003 in Auckland hatte das Team New Zealand mit Materialproblemen zu kämpfen. Damals stand das neuseeländische Boot unter Wasser, anschließend brach der Großsegelbaum und später sogar der Mast. Am Ende verloren die "Kiwis" gegen die Alinghi sang- und klanglos mit 0:5.

Der Wetterbericht sieht für heute zunächst Südwind von sieben bis neun Knoten vorher. Mit auffrischender Seebrise sind später zehn bis zwölf Knoten möglich, der Wind dreht dabei auf Südost. Bei leichter Bewölkung erreichen die Temperaturen 29 Grad.

© SID

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