Nicht erwünscht
Astana-Team darf nicht zur Tour-Parade

Ohne den vom Doping-Skandal betroffenen spanischen Astana-Radrennstall wird die Präsentation der Tour-Mannschaften am Donnerstag um 18.30 Uhr vor dem Europäischen Parlament in Straßburg über die Bühne gehen.

Der spanische Astana-Radrennstall darf nicht an der Präsentation der Tour-Mannschaften teilnehmen, die am Donnerstag um 18.30 Uhr vor dem Europäischen Parlament in Straßburg beginnt. Tour-Veranstalter ASO gab am Mittwoch bekannt, Astana sei bis zur Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS über das Startrecht suspendiert. Die Frankreich-Rundfahrt beginnt am Samstag mit dem Prolog über 7,1 Kilometer.

Der CAS kündigte am Mittwoch sein Urteil für Freitagmittag zwölf Uhr an. Mit dem Fall wurde wegen der Dringlichkeit nur der Belgier Guido de Croock als Einzelrichter betraut, während normalerweise ein Dreier-Gremium die Entscheidungen fällt.

Die Mannschaft um Mitfavorit Alexander Winokurow (Kasachstan) und den Ansbacher Jörg Jaksche wird vor einer CAS-Zulassung auch nicht zur medizinischen Kontrolle zugelassen, der sich alle Fahrer unterziehen müssen.

ASO hatte Astana wegen deren möglicher Verwicklung in die spanische Dopingaffäre zum freiwilligen Startverzicht aufgefordert. Daraufhin hatte der Rennstall vorsorglich den CAS angerufen. Zur Tour-Parade sind damit noch 20 Mannschaften mit 180 Fahrern zugelassen.

© SID

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