Nicolas Kiefer zeigt Kampfgeist
Halbfinale verloren Selbstbewusstsein gewonnen

Zum siebten mal in Folge musste sich der Deutsche dem Weltranglisten-Ersten Roger Federer geschlagen geben. Die Enttäuschung ist zwar groß, aber mindestens ebenso groß ist sein Wille weiterzukämpfen. Nicolas Kiefer im Interview.

HB MELBOURNE. Sind Sie stolz, dass sie zum ersten Mal in einem Grand-Slam- Halbfinale standen oder eher enttäuscht, dass es mit dem Endspiel nicht geklappt hat?

Kiefer: „Ich muss erst mal darüber schlafen. Wahrscheinlich realisiere ich es erst in den nächsten Tagen. Am Anfang des Turniers habe ich schlecht gespielt, aber ich habe mich durchgebissen. Wenn alle Bausteine stimmen, kann es eine vielversprechende Saison werden. Auf der einen Seite ist es ein großartiges Ergebnis hier. Auf der anderen Seite bin ich enttäuscht, denn mein Ziel war, Roger Federer zu schlagen.“

Es war die siebte Niederlage nacheinander gegen ihn. Sehen Sie überhaupt eine Chance ihn zu schlagen?

Kiefer: „Dazu muss man am Limit und mit viel Risiko spielen. Ich war zu müde heute. Vielleicht habe ich in den ersten Runden zu viel Energie verloren. Aber ich habe jetzt Blut geleckt und bin erst zufrieden, wenn ich ihn mal besiegt habe. Dafür werde ich hart arbeiten und es das nächste Mal wieder versuchen.“

In Melbourne standen mit Thomas Haas und Ihnen erstmals zwei Deutsche im Achtelfinale. Macht das gute Abschneiden Mut für das Daviscup-Duell gegen Frankreich im Februar in Halle?

Kiefer: „Auf jeden Fall. In den nächsten Tagen werde ich mich erholen, behandeln lassen und so früh wie möglich nach Halle fahren. Wir haben ein großes Team und endlich mal wieder ein Heimspiel. In Halle fühle ich mich wie zu Hause. Es wird eine schwere Partie, ein heißes Duell. Ich will den Schwung mit zum Daviscup nehmen.“

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