Niederlande und Tschechen weiter Kopf an Kopf - Matthäus' Ungarn so gut wie aus dem Rennen
Franzosen müssen weiter zittern

Ex-Welt- und Europameister Frankreich enttäuschte in der WM-Qualifikation auch in Israel und muss weiter um sein Turnier-Ticket zittern. Einen großen Schritt Richtung Deutschland machte dagegen die Ukraine, während "Danish Dynamite" 2006 wohl nicht zünden wird. Die Griechen halten Anschluss.

HB HAMBURG. Die Fußball-Nationalmannschaft der Ukraine gewann am Mittwoch gegen Dänemark mit 1:0 (0:0) und baute seine Führung in der Qualifikations-Gruppe zwei mit 17 Punkten weiter aus. Das entscheidende Tor für das Team von Trainer Oleg Blochin vor 60 000 Zuschauern im Olympiastadion von Kiew erzielte Andrej Woronin vom Bundesligisten Bayer Leverkusen in der 68. Minute. Bei acht Punkten Rückstand auf die Spitze droht den Dänen (9 Punkte) auf dem Weg zur WM-Endrunde 2006 in Deutschland der K.o.

Europameister Griechenland (14) hielt in dieser Gruppe Anschluss durch den wichtigen 2:0 (1:0)-Heimsieg über Albanien. Der Ex-Bremer Charisteas (34.) und Karagounis (85.) waren für die Elf von Otto Rehhagel erfolgreich, der damit das deutsche Trainerduell mit Hans- Peter Briegel gewann. Den Griechen auf den Fersen bleibt die Türkei (12) nach dem klaren 5:2 (3:2) in Georgien. Tekke (19./35.), Seyhan (11.), Avci (72.) und Sanli (89.) trafen für die Türken, die am 4. Juni die Griechen zum vorentscheidenden Duell um Rang zwei empfangen.

Frankreich musste in Gruppe vier einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Die Equipe Tricolore kam in Tel Aviv gegen Israel über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus. Trezeguet (47.) erzielte erst die Führung, flog aber acht Minuten später mit Rot vom Platz flog, Badir (82.) gelang gegen die dezimierten Gäste der Ausgleich. Frankreich führt das Klassement vor Israel (je 10), der Schweiz und Irland (je 9) an. Die Schweizer feierten dank Alex Frei (88.) ein wertvolles 1:0 (0:0) über Zypern. Auch Spanien tut sich in Gruppe sieben weiterhin schwer. Nach dem 0:0 in Serbien-Montenegro führen die Serben (11) die Tabelle vor Spanien und Litauen (je 9) an, das ein 1:1 bei Bosnien-Herzegowina erkämpfte.

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