Nordische Kombination Olympia: Ackermann arbeitet am Bewegungsablauf

Nordische Kombination Olympia
Ackermann arbeitet am Bewegungsablauf

Ronny Ackermann hat vor Olympia in Turin eine Extra-Schicht auf einer "Kinderschanze" in Berchtesgaden eingelegt. Grund für die ungewöhnliche Maßnahme: Der Nordische Kombinierer ist mit dem Bewegungsablauf unzufrieden.

Ronny Ackermann hat sich unkonventionell den letzten Feinschliff für die Olympischen Winterspielen in Turin geholt. Der Doppel-Weltmeister der Nordischen Kombination absolvierte auf einem Skihang in Berchtesgaden fast 100 Sprünge auf einer "Kinderschanze", die nur Weiten von zehn Meter zuließ. Auf den Start beim Weltcup in Harrachov/Tschechien hatte Ackermann wegen seiner Sprungprobleme verzichtet.

Bewegungsablauf nicht optimal

"Ronny hat Fortschritte gemacht. Wenn er das auf die große Schanze rüberbringt, bin ich optimistisch für Olympia", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Nach den Springen auf der "Kinderschanze"übte Ackermann 20-mal auf der 30-Meter-Schanze, ehe er zum Abschluss am Sonntag auf die 60-Meter-Anlage ging. Ziel des dreitägigen Sondertrainings war es, den eingeschliffenen Bewegungsablauf zu ändern und über den ganzen Fuß abzuspringen.

In der kommenden Woche stößt Ackermann wieder zum deutschen Kombinierer-Olympiateam, dass sich in St. Moritz auf die Winterspiele vorbereitet. Über den Start des Thüringers beim letzten vorolympischen Weltcup am kommenden Wochenende in Seefeld ist noch nicht endgültig entschieden.

© SID

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