Nordische Kombination Weltcup
Ackermann in Liberec auf dem Podest

Die WM-Generalprobe verlief für Kombinierer Ronny Ackermann erfolgreich. Der Weltmeister landete beim Weltcup in Liberec beim Sieg von Petter Tande auf dem dritten Rang.

Für Kombinierer Ronny Ackermann kann die WM kommen. Der Weltmeister ist für zwölf Stunden Stress mit Platz drei bei der WM-Generalprobe in Liberec belohnt worden. Am Ende eines chaotischen Tages mit einer Absage, einer Langlaufstrecke mit Dreckschnee und Steinen sowie schier endlosen Verzögerungen baute der Weltmeister mit dem neunten Podestplatz der Saison seine Führung im Gesamtweltcup aus. Der Sieg ging an den Norweger Petter Tande.

"Ich bin kurz vor sechs aufgestanden, und jetzt ist es dunkel. Gesund ist das auf Dauer nicht", erklärte Ackermann: "Aber ich bin froh, dass wir einen Wettkampf durchgeführt haben und ich am Ende auf dem Podest stehe." Ursprünglich sollte am Tag nach der windbedingten Absage der ersten Konkurrenz ein Einzelwettkampf stattfinden, am Ende wurde es ein Massenstart-Weltcup mit dem Springen nach dem Langlauf. Am frühen Morgen hatte erneut der Wind ein Springen verhindert, das erst am Abend nach weiteren Verschiebungen über die Bühne ging.

Tande siegte mit 250,8 Punkten vor dem Finnen Anssi Koivuranta (245,9) und Ackermann (238,3). Platz vier belegte nach einem starken Auftritt auf der Schanze Eric Frenzel (Oberwiesenthal/235, 9). Weil Langlaufsieger Bill Demong im Springen noch auf Platz sechs zurückfiel, baute Ackermann seine Führung im Gesamtweltcup auf 235 Punkte vor dem US-Amerikaner aus. "Das war schon gut, dass ich beim ersten Wettkampf nach der langen Pause mehr Punkte als Bill gesammelt habe. Das sieht schon gut aus mit dem Gesamtweltcup", meinte Ackermann, der im 10-km-Langlauf Platz fünf belegt hatte.

Sieben Wettbewerbe stehen noch aus, der erste soll am Sonntag in Liberec stattfinden. Dort gibt es bis zur Nordischen Ski-WM vom 17. Februar bis 1. März 2009 noch viel Arbeit. "Es ist einzigartig, was sich hier abspielt. So etwas habe ich noch erlebt. Das kannst du nur mit Humor nehmen", erklärte der nur auf Platz 17 gelandete Björn Kircheisen. Ronny Ackermann wollte sich über den Zustand der Loipe nicht äußern, "weil ich mich dann nur ärgere": "In dem dreckigen Schnee war das eines der härtesten Rennen, die wir je hatten.'

© SID

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