Nordische Kombination Weltcup
Ackermann landet auf Platz zwölf, Edelmann Fünfter

Nur einen Tag nach seinem Sieg beim Weltcup-Auftakt ist Ronny Ackermann im zweiten Wettbewerb nur auf dem zwölften Rang gelandet. Bester Deutscher Tino Edelmann auf Platz fünf.

Kombinierer Ronny Ackermann startete mit seinem 28. Weltcup-Erfolg in Kuusamo triumphal in die Saison, musste aber nach einem enttäuschenden zwölften Rang tags darauf das geliebte gelbe Trikot wieder abgeben. Dem fünftplatzierten Tino Edelmann (Zella-Mehlis) fehlten 19 Sekunden zu einem Podestplatz. Der 20-jährige Finne Anssi Koivuranta übernahm nach einem dritten und ersten Rang die Führung in der Gesamtwertung.

"Ich hatte beim Sprung ein schlechtes Timing"

"Ich habe am Sonntag beim Sprung ein schlechtes Timing gehabt, da war nicht viel zu machen", meinte Ackermann, Gesamtweltcupsieger des Vorjahres. Er ging mit 3:01 Minuten Rückstand auf den Japaner Daito Takahashi in den 10-km-Langlauf und kam am Ende 2:06,2 Minuten nach dem Gewinner ins Ziel. Koivuranta gewann mit 48,6 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Janne Ryynänen. Dritter wurde der Japaner Daito Takahashi (1:01,3 Minuten zurück).

Einen Tag zuvor lief es bei "Acker" deutlich besser, da stürmte er 9,8 Sekunden vor Ryynänen als Erster ins Ziel. "Ich bin wirklich überrascht, das war über meinen Erwartungen. Ich habe mich noch nicht so fit gefühlt, aber Kuusamo liegt mir. Ich freue mich jedes Jahr, hier zu starten", meinte der Thüringer. Cheftrainer Hermann Weinbuch resümierte: "Wir können zufrieden sein - beim Laufen sind wir in der Spitze dabei, beim Springen fehlte hier ein wenig das Glück."

Viele Unterbrechungen wegen Wind

Nach dem Springen hatte Ackermann auf Platz vier gelegen und war mit 43 Sekunden Rückstand auf Ryynänen in die Loipe gegangen. Nach etwa sieben Kilometern hatte er den Führenden erreicht und die entscheidende Attacke schließlich an einem Anstieg etwa anderthalb Kilometer vor dem Ziel gesetzt. Zweitbester Deutscher wurde der Oberwiesenthaler Eric Frenzel als Fünfter.

Die starken und stetig wechselnden Winde hatten am ersten Tag beim seit dieser Saison auf einen Durchgang verkürzten Springen für viele Unterbrechungen gesorgt und den Wettkampf in die Länge gezogen. Am schlimmsten erwischte es Petter Tande, der direkt vor Ackermann von der Schanze musste. Der Norweger bekam erst beim siebten Anlauf grünes Licht für seinen Sprung. Die zweite Konkurrenz ging reibungsloser über die Bühne, auch wenn der Wind erneut kräftig mitmischte.

© SID

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