Nordische Kombination Weltcup: Manninen macht Weltcup-Hattrick perfekt

Nordische Kombination Weltcup
Manninen macht Weltcup-Hattrick perfekt

Mit einem Sieg in Seefeld hat Hannu Manninen zum dritten Mal in Folge den Gesamtweltcup der Nordischen Kombinierer gewonnen. Der Finne stellte zudem mit seinem elften Saisonsieg einen neuen Rekord auf.

Der große Weltcup-Dominator Hannu Manninen schreibt weiter Rekorde. Mit seinem Sieg bei der Olympia-Generalprobe der nordischen Kombinierer im österreichischen Seefeld hat der Finne zum dritten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen. Manninen feierte in Abwesenheit von Doppel-Weltmeister Ronny Ackermann nach zwei Sprüngen von der Normalschanze und dem 15-km-Langlauf mit 10,2 Sekunden Vorsprung auf den US-Amerikaner Todd Lodwick seinen 42. Weltcup-Sieg. Durch seinen elften Saisonsieg und siebten Triumph in Folge stellte Manninen Rekorde in der Geschichte des Weltcups auf.

Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) landete als bester Deutscher mit 1:34,5 Minuten Rückstand auf Platz acht vor Georg Hettich (Schonach) und Thorsten Schmitt (Furtwangen). Matthias Menz (Steinbach-Hallenberg) war nach seinem fünften Platz beim Springen wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs disqualifiziert worden. Ackermann war vorzeitig aus Seefeld abgereist, weil er sich nach 180 Trainingssprüngen binnen einer Woche zu müde für den letzten vorolympischen Wettbewerb gefühlt hatte.

"Lieber sind wir jetzt müde als bei Olympia. Es sieht zwar nicht so aus, aber wir können bei den Winterspielen große Leistungen vollbringen und Medaillen gewinnen", kommentierte Bundestrainer Hermann Weinbuch das Ergebnis der letzten vorolympischen Wettkämpfe: `Hannu ist für Normalsterbliche schwer zu schlagen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, wir werden von hinten angreifen."

Das wird allerdings ein sehr schwieriges Unterfangen, denn Manninen holte in Österreich in der Loipe stolze 2:18 Minuten Rückstand auf Sprunglauf-Sieger Christoph Bieler (Österreich) auf. Kircheisen verbesserte sich nach einer katastrophalen Sprungleistung noch um 15 Plätze.

"Die Saison ist phänomenal. Siege und Rekorde werden niemals langweilig", meinte der überragende Finne. Kircheisen will die Jagd trotzdem nicht aufgeben: "Im Laufen gehts ganz gut, im Springen hatte ich diesmal noch Pech. Aber ich war sehr kaputt - wenn ich mich ausruhe, passt die Form perfekt bei Olympia."

© SID

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