Nordische Kombination Weltcup
Rang fünf für Kombinierer Frenzel

Kombinierer Eric Frenzel hat das zweite Rennen beim Weltcup in Kuusamo auf Rang fünf beendet. Den Sieg holte sich Felix Gottwald (Österreich) nach einer überragenden Laufleistung.

Podest verpasst, WM-Ticket gelöst: Kombinierer Eric Frenzel hat mit seinem fünften Platz im Weltcup-Rennen im finnischen Kuusamo die Norm für den Saisonhöhepunkt in Oslo erfüllt. Als erster deutscher Kombinierer fuhr der Vortagszweite zweimal unter die besten Sechs. "Da fällt mir jetzt natürlich eine kleine Last von den Schultern. Jetzt kann ich den Weg bis zur WM ohne Druck gehen", sagte Frenzel.

Das nur 57kg schwere Leichtgewicht war nach dem Springen als Achter in die Loipe gegangen und hatte sich bei nur 42 Sekunden Rückstand auf Sprungsieger Jason Lamy Chappuis Hoffnungen auf einen weiteren Podestplatz gemacht. Am letzten Anstieg fehlte Frenzel jedoch die Kraft, um mit dem überragenden Sieger Felix Gottwald mitzugehen. Der Österreicher hatte in der Loipe einen Rückstand von zwei Minuten auf Lamy Chappuis wettgemacht. Der Olympiasieger aus Frankreich wurde schließlich hinter dem Norweger Mikko Kosklien Dritter.

Starke Leistung der deutschen Mannschaft

Die deutsche Mannschaft bot allerdings eine starke Leistung. Hinter Frenzel lief der junge Johannes Rydzek (Oberstdorf) auf den siebten Platz, Vizeweltmeister Tino Edelmann (Zella-Mehlis) wurde Achter. Der mit Trainingsrückstand in die Saison gestartete Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) wurde nach einem beherzt gelaufenen Rennen noch Zwölfter. Der Sachse war mit über zwei Minuten Rückstand in das 10-km-Rennen gestartet.

"Wir haben da vier richtig starke Leute", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch und schürte Hoffnungen auf noch bessere Resultate: "Bei den Sprüngen fehlt es noch ein bisschen. Ich bin überzeugt, dass wir noch stärker werden."

Lillehammer wartet

Viele Gelegenheiten, sich mit der Konkurrenz zu messen, bekommen seine Athleten in diesem Winter allerdings nicht mehr. Mit den beiden Rennen in Kuusamo sind bereits über zehn Prozent der Weltcups geschafft. "Das ist natürlich nicht ideal. Aber es werden sicher auch wieder besseren Zeiten kommen", sagte Weinbuch.

Bereits in der kommenden Woche stehen in Lillehammer die nächsten Rennen an. Danach folgt in diesem Jahr nur noch der Weltcup in Ramsau. Vor der WM im Nordischen Ski-Mekka Oslo haben die Kombinierer sogar eine Wettkampfpause von fünf Wochen.

© SID

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