Nordische Kombination Weltcup
Weinbuch unterstützt neues Format

Der Bundestrainer der Nordischen Kombinierer Hermann Weinbuch hat sich hinter den Formatwechsel im Weltcup gestellt. Ab diesem Winter gibt es nur noch eine Einzeldisziplin.

Hermann Weinbuch, Bundestrainer der deutschen Kombinierer, befürwortet den vom Ski-Weltverband FIS verordneten Formatwechsel in der Nordischen Kombination. "Es ist ein Versuch, unseren Sport einfacher darzustellen. Die Nordische Kombination wird davon profitieren und in der Popularität nach vorne kommen", sagte der ehemalige Weltmeister bei der Einkleidung der deutschen Ski-Auswahl in Schwäbisch Hall dem sid.

Ab dem kommenden Winter wird es im Weltcup der Nordischen Kombination nur noch eine Einzeldisziplin geben (ein Sprung von der Schanze sowie ein 10-km-Lauf). Die bisherigen Formate Gundersen (zwei Sprünge plus 15-km-Lauf), Sprint (ein Sprung plus 7,5 km) sowie Massenstart (10-km-Lauf plus zwei Sprünge im Anschluss) werden abgeschafft.

"Auch wenn mein Sportlerherz weh tut, denn der Gundersen-Wettkampf ist ja eigentlich der Ursprung des ganzen Skisports: der eingeschlagene Weg ist richtig und vor allem zeitgemäß", sagte Weinbuch: "Unser Sport wird in der Öffentlichkeit nicht so wahrgenommen, wie es sein könnte. Manchmal sagen die Leute uns sogar: Nordische Kombination kennen wir - das sind doch die Leute, die mit dem Gewehr rennen."

© SID

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