Norwegen schlägt Schweden 3:2
Deutsche Fußballfrauen im EM-Endspiel gegen Norwegen

Der Endspielgegner der deutschen Fußballerinnen bei der Europameisterschaft in Großbritannien heißt Norwegen. Die Norwegerinnen besiegten in einem spannenden Halbfinale Schweden mit 3:2 nach Verlängerung.

HB WARRINGTON. Die zweimalige norwegische Führung von Solveig Gulbrandsen (40.) und Isabell Herlovsen (64.) konnte Schwedens Torjägerin Hanna Ljungberg (42./89.) jeweils ausgleichen. Der Siegtreffer für den Olympiasieger von Sydney erzielte erneut Gulbrandsen in der 109. Minute.

"Glückwunsch an Norwegen. Das war ein offenes, hart umkämpftes Spiel mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten und an Dramatik kaum zu überbieten. Beide hätten es verdient, ins Finale einzuziehen", sagte DFB-Cheftrainerin Tina Theune-Meyer, die sich die Partie im Halliwell-Jones-Stadion ansah. Die Norwegerinnen hatte die deutsche Elf zum EM-Auftakt mit 1:0 besiegt.

Der Vize-Weltmeister aus Schweden zeigte die reifere Spielanlage und erwischte den besseren Start. So stand Norwegens Torhüterin Bente Nordby in der Anfangsphase im Blickpunkt. Zunächst parierte sie einen Kopfball von Ljungberg (7.) reaktionsschnell, danach verkürzte sie im Herauslaufen gegen die freistehende Malin Moström (18.) geschickt den Winkel. Auf der Gegenseite versuchte es Lise Klaveness mit einem Distanzschuss, der knapp über das Tor strich.

Kurz vor der Pause gelang dem 1995er Weltmeister Norwegen die etwas überraschende Führung. Ein weiter Pass aus der Abwehr landete bei Gulbransen, die die herausstürmende Torfrau Hedvig Lindahl mit einem Heber überlistete. Doch die Freude währte nur kurz, praktisch im Gegenzug gelang Ljungberg nach einer Flanke von Victoria Svensson mit einem sehenswerten Flugkopfball der Ausgleich.

Nach dem Wechsel spielten beide Mannschaften auf Sieg. Pech für Schweden, dass Svensson verletzt ausscheiden musste. Nach der 2:1- Führung von Herlovsen wurde der Druck des Drei-Kronen-Teams immer stärker. Bis zur 89. Minute hielt die norwegische Abwehr, dann erzwang Ljungberg die Verlängerung. Am Ende jubelten jedoch die norwegischen Anhänger.

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