Nowitzki, Schröder & Co.
Immer mehr Germans

Nowitzki, Schröder, Harris, Kaman – vier Deutsche laufen in der kommenden Saison in der NBA auf. Auch wenn wohl keiner von ihnen um die Meisterschaft mitspielen wird: Es geht aufwärts mit dem deutschen Basketball.
  • 0

DüsseldorfGeschichte wiederholt sich: Wenn für Dirk Nowitzki am Mittwoch, 30. Oktober, das erste Spiel der NBA-Saison 2013/14 ansteht, wird er sich vermutlich für ein paar Minuten zurückerinnern. An den Moment vor mehr als 14 Jahren als das „German Wunderkind“ zum ersten Mal das Parkett einer NBA-Arena betrat.

An jenem 5. Februar 1999 gastierten seine Dallas Mavericks bei den Seattle Supersonics – ausgerechnet. Schließlich spielte bei dem Team aus dem US-Bundesstaat Washington zu jener Zeit der Leverkusener Detlef Schrempf, in den Jahren zuvor der einzige Deutsche in der stärksten Basketballliga der Welt.

Schrempf, der bereits als Jugendlicher in die USA gegangen war und über die University of Washington den Weg in die NBA genommen hatte, stand mit seinen 35 Jahren zu jenem Zeitpunkt bereits im Spätherbst seiner Karriere. Drei Jahre zuvor hatte er als erster deutscher Spieler überhaupt in einem NBA-Finale gestanden, wo er mit Seattle den Chicago Bulls von Michael Jordan unterlag.

Nun durfte er mit Nowitzki seinen Nachfolger in der US-Profiliga begrüßen. Vor dem Spiel kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Veteranen und dem Neuling: Kurze Umarmung, Handschlag, ein paar nette Worte, Lächeln für die Kameras. Der 20-jährige Frischling aus Würzburg ist willkommen geheißen.

Mittlerweile ist Nowitzki 35 Jahre alt. Und so wie Schrempf ihn 1999 in der Liga begrüßt hat, so ist es jetzt an dem Maverick, einen 20-jährigen, neuen Repräsentant des deutschen Basketballs in die NBA einzuführen. Es ist der Braunschweiger Dennis Schröder, der zur Saisoneröffnung mit den Atlanta Hawks nach Dallas kommt und dort das erste Spiel seiner NBA-Karriere bestreitet. Nowitzki wird sicher gern für ein paar Fotos mit dem Jüngling bereit stehen. Danach gilt der Fokus des Flügelspielers aber ganz der neuen Spielzeit. Die Aussichten für diese sind – wie auch die der anderen Deutschen in der Liga – eher bescheiden.

Kommentare zu " Nowitzki, Schröder & Co.: Immer mehr Germans"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%