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Nowitzki weist Gerüchte um EM-Absage zurück

Der deutsche Basketball-Profi Dirk Nowitzki hat alle Gerüchte um eine Absage der Europameisterschaft in Serbien und Montenegro zurückgewiesen. "Ich möchte gerne spielen", sagte der NBA-Star der Dallas Mavericks.

In den letzten Tagen wurden die Gerüchte um einen möglichen EM-Boykott des deutschen Basketball-Profis Dirk Nowitzki immer lauter, jetzt hat der Würzburger alle Vermutungen dementiert. "Auch wenn die EM im Moment nicht mein erstes Thema ist, möchte ich dort natürlich gerne spielen, weil mir die Nationalmannschaft am Herzen liegt. Allerdings möchte ich mir eine EM ohne meinen langjährigen Freund und Trainer Holger Geschwindner gar nicht vorstellen", sagte der NBA-Profi von den Dallas Mavericks. Die Gerüchte waren wegen der Inhaftierung seines Mentors und persönlichen Trainers Geschwindner aufgekommen.

Geschwindner-Anwalt Dieter Hoffmann hatte mit seiner Aussage in der Mittwoch-Ausgabe der Mainpost für Aufregung gesorgt, indem er erklärte, der 26 Jahre alte Ausnahme-Basketballer werde seine Teilnahme an dem Turnier absagen, sollte sein Klient nicht rechtzeitig aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

Geschwindner, Entdecker und persönlicher Trainer von Nowitzki befindet sich wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe seit dem 19. Juli in Untersuchungshaft.

"Die Konzentration auf Basketball fällt mir schwer"

Nowitzki versucht, die Wogen zu glätten und erklärte in einer DBB-Presseerklärung: "Ich trainiere jeden Tag so gut es geht und versuche, mich in EM-Form zu bringen. Das ist auch im Interesse von Holger Geschwindner. Die Situation für mich und meine Familie ist natürlich sehr schwierig. Ich hoffe sehr auf eine baldige Klärung, damit ich mich in Ruhe weiter vorbereiten kann. Die Konzentration auf Basketball fällt mir schwer."

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) plant indes weiter mit Nowitzki. "Wir stehen in Kontakt mit Dirk und bereiten uns auf die EM genauso vor, wie wir es vorher mit Dirk und mit Holger Geschwindner abgesprochen haben. Der DBB hofft auf eine schnelle Klärung", sagt DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt.

Die DBB-Verantwortlichen zeigten Verständnis für die Gemütslage von Nowitzki. "Es ist klar, dass die EM derzeit nicht sein erster Gedanke ist. Dirk ist niemand, der niemals mit einem EM-Boykott drohen würde. Das hat er auch in Gesprächen mit uns sofort dementiert", meint Brenscheidt weiter. Nowitzki tue unter den gegebenen Umständen alles, um fit zu werden.

© SID

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