sonstige Sportarten
NRW lehnt Fusion der Dachverbände DSB und NOK ab

Seine ablehnende Haltung zur geplanten Fusion von DSB und NOK unter den gegenwärtigen Voraussetzungen hat der Landessportbund NRW bestätigt. Ohne Satzungsänderung werde man dem neuen Dachverband nicht zustimmen.

Deutschlands größter Landessportbund (LSB) aus Nordrhein-Westfalen (NRW) hat seine ablehnende Haltung zur geplanten Fusion von Deutschem Sportbund (DSB) und Nationalem Olympischen Komitee (NOK) unter den derzeitigen Voraussetzungen bekräftigt. Man werde am 10. Dezember in Köln dem neuen Dachverband ohne weitere Änderung der Satzung nicht zustimmen, sagte der Vorsitzende Walter Schneeloch dem sid. Man bestehe auf einer "gleichberechtigten Partnerschaft". Diese Haltung sei von den Sportfachverbänden des Landes einmütig unterstützt worden.

Die Landessportbünde, die ein Drittel der Stimmen im Dachverband erhalten sollen, wollen in nicht-olympischen Fragen nicht von den olympischen Fachverbänden überstimmt werden können. NRW will auf der Tagung aller Landessportbünde am 14./15. Oktober in Mainz den Entwurf für eine Satzungsänderung einbringen.

Beim jüngsten Gipfeltreffen vor einer Woche hatten sich die LSB mit ihrer Forderung nach einem Vetorecht nicht durchsetzen können. Die dabei nur in Randbereichen korrigierte Satzung soll am 12. Oktober veröffentlicht werden. Stichtag für Änderungsanträge ist der 4. November. Ihre Berücksichtigung liegt jedoch allein bei der gemeinsamen Kommission von DSB und NOK.

© SID

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