sonstige Sportarten
Nur Nebenrollen für die deutschen Schwimmer

Am zweiten Tag der Schwimm-WM in Montreal blieben für die deutschen Starter nur Statistenrollen über. Zumindest Antje Buschschulte darf sich nach ihrem überzeugenden Halbfinale aber Hoffnungen auf Edelmetall machen.

Während am zweiten Tag der Schwimm-WM in Montreal die Rekorde nur so purzelten, blieb den deutschen Schwimmern zumeist nur die Rolle des Zuschauers. DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann blieb dennoch entspannt. "Bis auf das Aus von Steffen Driesen im Halbfinale über 100m Rücken waren die Leistungen trotzdem positiv. Es hat durchweg Steigerungen zu den deutschen Meisterschaften gegeben", sagt Beckmann und setzt vor allem auf Titelverteidigerin Antje Buschschulte: "Ihre Vorstellung war sehr souverän."

Buschschulte erwartet "ganz knappes" Finale

Buschschulte zog über ihre Paradestrecke 100m Rücken in 1:00,67 Minuten als Zweite in den Endlauf ein und erwartet dort ein "heißes Rennen" mit Weltrekordlerin Natalie Coughlin (1:00,59) aus den USA. "Ich war dicht an ihr dran. Wenn sie nicht taktiert hat, wird es im Finale ganz knapp", sagte die Magdeburgerin, die Gold oder Silber fest eingeplant hat.

Nach dem Silber zum Auftakt mit der 4x100m-Freistilstaffel gibt sich die 26-Jährige in Kanada äußerst entspannt. "Ich bin seit 1995 ununterbrochen bei jedem Großereignis dabei und habe stets eine Medaille gewonnen", meinte die Olympia-Dritte von Athen: "Mit meiner Erfahrung kann ich ganz gut einschätzen, wie ich schwimmen muss."

Driesen, Pietsch und Herbst draußen

Im Endlauf steht auch Sarah Poewe (Wuppertal) über 100m Brust. In 1:07,80 Minuten schwamm die Olympia-Fünfte im Halbfinale die drittbeste Zeit. Endstation im Halbfinale war hingegen für Poewes Teamkollegen Steffen Driesen (55,37 Sekunden) als 13. über 100m Rücken, 50-m-Weltrekordlerin Janine Pietsch (Ingolstadt/1:02, 49) ebenfalls als 13. über die gleiche Distanz sowie Stefan Herbst (Leutzsch/1:48,72) als Elfter über 200m Freistil.

© SID

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