sonstige Sportarten
ÖSV geht mit modernster Technik auf Medaillenjagd

Mit modernster Technik will der österreichische Skiverband (ÖSV) die Medaillenausbeute bei den Winterspielen 2006 in Turin in die Höhe schrauben. Ein High-Tech-Labor in Innsbruck unterstützt Skispringer und Kombinierer.

Der österreichische Skiverband (ÖSV) setzt wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin auf die Karte Technik. Mit neuestem Equipment, jetzt erstmals eingesetzt bei den österreichischen Meisterschaften der Skispringer und Kombinierer am Bergisel in Innsbruck, sollen beide Teams wissenschaftlich optimal für die Olympischen Spiele in Turin vorbereitet werden.

Mit dem Bau der neuen Bergisel-Schanze vor rund drei Jahren haben Wissenschaftler der Uni Innsbruck und der ÖSV ein bislang einmaliges High-Tech-Labor geschaffen. Sechs Super-Kameras für rund 520 000 Euro durchleuchten die Springer während des gesamten Sprungs und lassen keine Fehler und Schwächen unentdeckt.

Mit speziellen Daten-Übertragungen (Wlan) haben die Trainer schon nach einer Minute das erste Bild auf ihrem Laptop und vier weitere Minuten später bereits eine umfassende Analyse des Sprungs vorliegen.

Die nationalen Skisprung-Titel sicherte sich derweil der Kärntner Thomas Morgenstern, der innerhalb von 24 Stunden sowohl die Konkurrenz von der Normalschanze in Stams als auch von der Großschanze am Bergisel dominierte. Auch die Zweit- und Drittplatzierten blieben jeweils gleich: Wolfgang Loitzl vor Andreas Kofler. In der Nordischen Kombination gewann der WM-Dritte Felix Gottwald im Sprint vor Mario Stecher und auf der klassischen Distanz vor Christoph Bieler.

© SID

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