Ohne Druck
DEB-Auswahl will jetzt die Großen ärgern

Heute Abend (18.15 Uhr) startet für die deutsche Nationalmannschaft die angenehme Phase der WM in Russland. Nachdem das Team von Bundestrainer Uwe Krupp durch den 5:3-Sieg gegen Norwegen vorzeitig den Klassenerhalt gesichert hat, wartet nun gegen den elfmaligen Weltmeister Tschechische Republik das erste Spiel der Zwischenrunde. Nach dem ersten Sieg in Mytischtschi spielt die DEB-Auswahl nun sogar um den Einzug ins WM-Viertelfinale.

"Daran habe ich nie gedacht", gab der ehemalige NHL-Star zu, "aber im Sport ist nichts unmöglich." Die weiteren Gegner sind die USA am Samstag (14.15 Uhr Mesz) und Weißrussland am Montag (14.15 Uhr Mesz). "Unsere Chancen auf das Viertelfinale sind sehr gering", meinte Krupp, "aber wenn wir Glück haben und der Gegner einen schlechten Tag erwischt, kann vielleicht was passieren, und wir kriegen noch zwei Siege zusammen."

Auf jeden Fall kann die Auswahl des Deutsche Eishockey-Bundes (DEB) ohne Druck in die noch anstehenden Partien gehen. "Wir waren eingestellt auf die Abstiegsrunde", erklärte Bundestrainer Uwe Krupp: "Alle sind unglaublich erleichtert, dass wir schon jetzt unser Ziel erreicht haben. Das ändert natürlich die Atmosphäre." Doch auch gegen Tschechien und USA rechnen sich Krupps Spieler durchaus Chancen aus. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen, egal gegen wen", meinte Stürmer Petr Fical. Und Doppeltorschütze Wolf ergänzte: "Jetzt wollen wir die Großen ärgern."

Mit dem Einzug in die Zwischenrunde kam die deutsche Mannschaft auch den Olympischen Spielen 2010 ein großes Stück näher. "Das war ein Riesenschritt Richtung Vancouver", sagte Reindl mit Blick auf die Weltrangliste. Denn Deutschland könnte nun mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten Weißrussland den zur Direktqualifikation notwendigen neunten Platz im Auge behalten. Denn der zweite Kontrahent Lettland muss in die Abstiegsrunde.

USA und Slowakei messen ihre Kräfte

Das erste Spiel der "deutschen" Gruppe F findet bereits ab 14.15 Uhr statt, wenn sich die USA und die Slowakei messen. Die Slowaken kassierten am Mittwoch im Duell gegen Kanada ihre erste Niederlage und stehen ebenso unter Druck, wie die US-Amerikaner, die ihrerseits am Dienstag den Tschechen unterlegen waren. Der Sieger der Partie kann fast schon sicher für die Runde der letzten Acht planen, der Verlierer muss noch bangen.

In Gruppe E eröffnen die Schweiz und Finnland (14.15 Uhr) die Runde. Die Schweizer erlebten am Mittwoch bei der 0:6-Niederlage gegen Schweden mit fünf Gegentreffern ein desaströses Mitteldrittel und hoffen auf Wiedergutmachung. Auch die Finnen haben nach der Vorrunde schon eine Niederlage auf dem Konto. Am Abend (18.15 Uhr) spielt Außenseiter Dänemark im skandinavischen Duell gegen Schweden schon um die letzte Chance auf das Viertelfinale.

© SID

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