Olympia Doping
46 Olympia-Medaillen wegen Dopings aberkannt

In der Olympischen Geschichte mussten bislang 19 Olympiasieger ihre insgesamt 23 Goldmedaillen wieder zurückgeben. Alles in allem wurden schon 46 Medaillen wegen Dopings aberkannt.

19 Olympiasiegern wurden in der Geschichte der Olympischen Spiele seit 1972 insgesamt 23 Goldmedaillen wegen Dopings aberkannt.

Bei den letzten Sommerspielen 2004 in Athen gingen fünf olympische Goldmedaillen verloren. Betroffen davon waren wegen manipulierter Dopingproben Diskuswerfer Robert Fazekas und Hammerwerfer Adrian Annus (beide Ungarn), Kugelstoßerin Irina Korschanenko (Russland), die deutsche Springreiter-Equipe, die Gold gegen Bronze tauschen musste, weil Ludger Beerbaum (Riesenbeck) aus der Wertung fiel, da er sein Pferd Goldfever regelwidrig mit Cortison behandelt hatte. Außerdem musste der irische Springreiter Cian O"Connor seinen Olympiasieg wieder hergeben.

Bei Winterspielen verloren 2002 in Salt Lake City erstmals Sieger ihr Gold. Dies waren der für Spanien gestartete Bayer Johann Mühlegg als dreifacher Olympiasieger und seine beiden ebenfalls der Einnahme des Blutdopingmittels Darbepoeitin überführten russischen Skilanglauf-Kolleginnen Olga Danilowa und Larissa Lasutina.

Insgesamt wurden schon 46 Medaillen wieder aberkannt. Den ersten Fall gab es 1968 in Mexiko, als die Modernen Fünfkämpfer aus Schweden ihre Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb zurückgeben mussten, weil Hans-Gunnar Liljenwall Alkohol getrunken hatte.

© SID

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