Olympia Doping
"Fall Mayer" soll beschleunigt werden

Nach der fluchtartigen Ausreise aus Italien während der olympischen Winterspielen von Turin hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) nun die italienischen Behörden aufgefordert, den "Fall Mayer" zu beschleunigen.

Der "Fall Walter Mayer" soll beschleunigt werden. Dazu forderte das Internationale Olympische Komitee (IOC) nun die italienischen Behörden auf. Der frühere Trainer der österreichischen Biathleten und Nordischen Skisportler war während der Winterspiele von Turin wegen Dopingverdachts vernommen worden und hatte danach Italien fluchtartig verlassen.

Der von IOC-Vize Thomas Bach geleiteten Disziplinarkommission liegt zehn Monate danach nur ein vertraulicher Zwischenbericht der Staatsanwaltschaft vor, der nicht für die IOC-interne Untersuchung genutzt werden darf.

Mayer war wegen vermuteter Blutdoping-Aktivitäten bereits während der Winterspiele 2002 durch das IOC gesperrt worden und hatte sich in Turin offiziell nur als Privatmann aufgehalten.

Das schleppende Verfahren in Italien unterstreiche erneut die Notwendigkeit einer autonomen Sportgerichtsbarkeit, heißt es in einer IOC-Presseerklärung. Für eine schnelle Sanktionierung sei aber auch die Zusammenarbeit von Staat und Sport notwendig.

© SID

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