Olympia Doping
Olympiaverband Italiens bleibt hart gegen Doping

Keine entschärften Doping-Gesetze wird es bei den Winterspielen in Turin geben. Das gab Gianni Petrucci, Chef des italienischen Olympiaverbandes, bekannt. In Italien herrschen die strengsten Anti-Doping-Gesetze weltweit.

Während der Olympischen Winterspiele in Turin (10. bis 26. Februar 2006) werden die Anti-Doping-Gesetze in Italien nicht entschärft. Das gab Gianni Petrucci, der Chef des italienischen Olympiaverbandes (Coni) bekannt.

"Ehrliche Sportler haben vor unseren Gesetzen nichts zu befürchten. Ein Sportler, der wegen unserer Anti-Doping-Regelung auf die Winterspiele verzichten sollte, würde sich selbst in Frage stellen", sagte Petrucci und ergänzte: "IOC-Präsident Jacques Rogge weiß genau, dass in Italien dieses Gesetz Bestand hat. Ich glaube nicht, dass deswegen etwas Besonderes geschehen wird."

Dopingsündern drohen mehrjährige Haftstrafen

In Italien herrschen die strengsten Anti-Doping-Gesetze der Welt. Wer verbotene Substanzen einnimmt, verschreibt oder vertreibt, kann mit bis zu drei Jahren Haft und zur Zahlung einer Strafe von bis zu 50 000 Euro verurteilt werden. Der Vorschlag des italienischen Vize-Sportministers, Mario Pescante, während der Winterspiele das Gesetz mit einem Dekret außer Kraft zu setzen, wurde von den politischen Kräften in Italien mehrheitlich abgelehnt.

Der Coni-Chef betonte, er vertraue der Regierung, auch was die Sicherheit der Spiele betreffe. "Das Innenministerium arbeitet gut, um die Sicherheit der Spiele zu garantieren", meinte Petrucci.

© SID

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