Olympia Dosb
Witt setzt auf Emotionen für München 2018

Die anstehenden Wintersport-Ereignisse rund um München sollen nach Meinung von Katharina Witt für mehr Zustimmung in der Bevölkerung für Olympia 2018 sorgen.

Die Emotionen sollen nach Ansicht der zweimaligen Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt bei der Münchner Bewerbung um die Winterspiele 2018 für den letzten Kick sorgen. In einem Interview in dem offiziellen Magazin der Deutschen Fußball Liga (DFL) sagte die Kuratoriumsvorsitzende, dass sie sich von den bevorstehenden großen Wintersport-Ereignissen in Bayern einen weiteren Schub erhofft. "Dadurch wird die Zustimmung für unsere Bewerbung sicherlich noch weiter steigen", sagte Witt. Die Highlights des kommenden Winters sind die Vierschanzentournee, die Alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen, die Bob- und Skeleton-WM am Königssee, die Eisschnelllauf-WM in Inzell und diverse Weltcups.

Nach der Pflicht stehe jetzt der nächste Schritt an. "Die Kür wird sich wie im Eislauf über das Jahr hinweg entwickeln, auch danach, was besser zur Musik passt. Wir haben für uns vielleicht noch nicht die hundertprozentig passende Melodie gefunden, um darauf die Choreografie aufzubauen. Der Rhythmus muss sich sowieso ab und zu verändern. Das gehört zur Dramaturgie. Immer nur Walzer oder Rock'n Roll ist langweilig. Die Mischung wird entscheidend sein", sagte Witt und spielte auf die bisherigen Misstöne im Umfeld der Bewerbung an.

Witt verriet im Interview mit dem Bundesliga Magazin, dass sie auch eine Beziehung zum Fußball habe. "Mein Vater war aktiver Fußballer in der Bezirksliga und immer schneller als der Ball." Ihr Bruder habe beim SC Karl-Marx-Stadt und in der Junioren-Auswahl gespielt, ihr achtjähriger Neffe sei vielleicht das größte Talent der Familie.

Die DFL unterstützt die Münchner Bewerbung ausdrücklich. Auch "Kaiser" Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident von Bayern München, gehört dem Kuratorium an.

© SID

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