Olympia IOC
Aufsichtsrat bestätigt Münchens Olympia-Bewerbung

Der Aufsichtsrat der Bewerbungsgesellschaft hat die Bewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 abgesegnet. "Der erste Meilenstein ist geschafft", so Planungsdirektor Jürgen Bühl.

Der Aufsichtsrat der Bewerbungsgesellschaft München 2018 hat das erste Bewerbungsdokument für das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigt und dem möglichen Finanzrahmen für die Winterspiele in Höhe von 3,5 Mrd. Euro zugestimmt. Zugleich bestätigte Jürgen Bühl, der Direktor der Planungsprozesse, nach der Sitzung am Donnerstag, dass die Hälfte der knapp 30 Mill. Euro für das Bewerbungsbudget sowie die Liquidität für dieses Jahr gesichert seien. Man sei zuversichtlich, dass sich 2009 noch ein bis zwei weitere Sponsoren für die Bewerbung präsentieren würden.

"Der erste Meilenstein ist geschafft, das Gesamtkonzept der Bewerbung steht. Jetzt werden wir zügig das große Bewerbungsdokument erarbeiten und Überlegungen zur internationalen Positionierung der Bewerbung machen", sagte Bühl nach der Aufsichtsrats-Sitzung der Bewerbungsgesellschaft dem SID. Aufsichtsrats-Chef Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb), und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude lobten das Papier. Auch über den aktuellen Wirtschaftplan und das Umweltkonzept wurde diskutiert.

Auch München und Garmisch-Partenkirchen stimmen zu

Am Vortag hatten der Stadtrat von München und der Gemeinderat von Garmisch-Partenkirchen das Bewerbungsdokument ("Mini Bid Book") abgesegnet. Auch die Zustimmung des Freistaates Bayern und des Kreistages des Berchtesgadener Landes liegen vor. Am 20. November soll noch die Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft zustimmen. Danach sollen die Eckdaten in der Bayerischen Staatskanzlei vorgestellt werden.

In dem ersten Bewerbungsdokument, das bis zum 15. März 2010 beim IOC abgegeben werden muss, sind allein im Münchner Stadtgebiet Investitionen von bis zu 1,1 Mrd. Euro veranschlagt. Davon sollen bis zu 435 Mill. Euro aus Steuergeldern kommen. Die teuersten Bauten wären zwei Eishockeyhallen im Olympiapark mit Gesamtinvestitionen bis zu 180 Mill. Euro.

Neben der bayerischen Landeshauptstadt bewerben sich das französische Annecy und das südkoreanische Pyeongchang um die Ausrichtung der Winterspiele 2018. Über die Vergabe entscheidet das IOC im Sommer 2011.

© SID

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