Olympia IOC
IOC-Executive suspendiert Park Yong-Sung

Nach der Suspendierung durch die IOC-Executive ruht die Mitgliedschaft des Südkoreaners Park Yong-Sung. Ein Antrag auf Ausschluss gegen den wegen Unterschlagung verurteilten Unternehmer wurde noch nicht gestellt.

Der Südkoreaner Park Yong-Sung ist von der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) suspendiert worden, so dass die Mitgliedschaft des 65-Jährigen ruht. Ein Antrag auf Ausschluss, über den nur die Vollversammlung entscheiden kann, wurde noch nicht gestellt. Wie im Fall des ebenfalls suspendierten Franzosen Guy Drut soll der Abschluss des Gerichtsverfahrens gegen Park abgewartet werden.

Der Multi-Unternehmer, der auch Präsident des Judo-Weltverbandes IJF ist, war Anfang Februar in Seoul wegen Unterschlagung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, hat aber Berufung eingelegt.

Dem IOC gehören derzeit 115 Personen an. Mit Park würde Südkorea das zweite seiner drei Mitglieder innerhalb kurzer Zeit verlieren, nachdem der frühere IOC-Vize Un Yong Kim im Mai 2005 nach längerer Haft zurückgetreten war.

Der letzte IOC-Ausschluss hatte Mitte 2005 den Bulgaren Iwan Slawkow betroffen.

© SID

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