Olympia IOC
IOC fordert die Freilassung irakischer Geiseln

Einen Tag nachdem zahlreiche Sportfunktionäre im Irak verschleppt worden sind hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die sofortige Freilassung der anfangs 29 Geiseln gefordert.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die sofortige Freilassung der vor einem Tag entführten irakischen Sportfunktionäre gefordert. "Das IOC ist über die Entführung des NOK-Präsidenten und seines Generalsekretärs sowie der beiden Vorsitzenden des irakischen Box- und Taekwondo-Verbandes informiert. Wir verurteilen diesen gegen die Gemeinschaft des Sports gerichteten Akt und verlangen jetzt die sofortige Freilassung aller Geiseln", schrieb das IOC in einer Stellungnahme.

Nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad waren am Samstag der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Ahmed al-Hadjiya, sowie 28 weitere Personen entführt worden. Al-Hadjiya soll gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des NOK in Karrada bei einem Überfall mit Waffengewalt verschleppt worden sein. Fünf Geiseln befinden sich laut Medienberichten wieder auf freiem Fuß, insgesamt 24 Personen sind demnach noch in der Gewalt der Entführer.

© SID

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