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Olympia wird durchlässiger für neue Sportarten

Neue Sportarten sollen es künftig leichter haben, in das Programm der olympischen Sommerspiele aufgenommen zu werden. Zu diesem Zweck will das IOC "Wildcards" an nicht-olympische Disziplinen vergeben.

Athleten aus nicht-olympischen Sportarten können sich Hoffnungen machen, in Zukunft auch einmal um die begehrten Medaillen kämpfen zu können, denn die Tür für neue Sportarten bei Olympischen Sommerspielen wird offener. Die IOC-Exekutive beschloss in Kuwait-Stadt die Vergabe von zwei "Wildcards" für die Spiele 2016 und von drei Wildcards für 2020. Damit wird das Programm der Spiele durchlässiger.

Nach der Streichung von Baseball und Softball sind 2012 in London nur 26 Sportarten zugelassen. Ab 2016 sollen es generell wieder 28 sein. Die Zahl der "Kernsportarten" soll 2016 auf 26 und 2020 auf 25 begrenzt werden. Ihre Auswahl erfolgt durch die Exekutive, die IOC-Vollversammlung muss sie bestätigen und die Wildcards vergeben. Dies soll jeweils sieben Jahre vor den Spielen mit einfacher Mehrheit erfolgen.

Für die Winterspiele 2010 in Vancouver wurde das alpine Freestyle-Cross bei Männern und Frauen als neue Disziplin zugelassen. Die Zahl der Wettbewerbe steigt damit auf 86. Alle erstmals 2006 in Turin ins Programm gekommenen Disziplinen behalten ihren Platz, also: Mannschaftsverfolgung im Eisschnelllauf, Biathlon-Massenstart, Langlauf-Teamsprint sowie Snowboard-Cross.

© SID

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