Olympia IOC
Sotschi und Pyeongchang als Salzburger Konkurrenz

Drei Kandidaten stehen noch in Konkurrenz um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014. Neben Favorit Salzburg sind auch noch der südkoreanische Ort Pyeongchang und die russische Stadt Sotschi im Rennen.

Zwei Außenseiter wollen Favorit Salzburg noch den Zuschlag der Olympischen Winterspiel 2014 streitig machen. Das südkoreanische Pyeongchang und das russische Sotschi, die Sommerresidenz von Präsident Wladimir Putin am Schwarzen Meer, sind als Konkurrenz der Österreicher noch verblieben.

Die IOC-Exekutive reduzierte bei der Vorauswahl in Lausanne am Donnerstag die Bewerberzahl von sieben auf drei. Bei einem Sieg der Österreicher würden Bob, Rodeln und Skeleton im bayerischen Königssee ausgetragen. Die endgültige Entscheidung über den Gastgeber 2014 fällt auf der IOC-Session Anfang Juli 2007 in Guatemala City.

Abgelehnt wurden die Bewerbungen von Almaty (Kasachstan), Borjomi (Georgien), Jaca (Spanien) und Sofia (Bulgarien). Grundlage für die Vorauswahl waren die technischen Bewertungen durch eine IOC-Arbeitsgruppe. Während Salzburg und Pyeongchang die Hürde klar nahmen, schaffte Sotschi knapp vor Almaty noch den Sprung in den "grünen Bereich".

Im Dreier-Finale um die Winterspiele 2010 war Salzburg im ersten Durchgang gescheitert, anschließend hatte sich Vancouver knapp gegen Pyeongchang durchgesetzt. Salzburgs Konzept sieht gegenüber 2010 eine erhebliche räumliche Konzentration durch den Verzicht auf Kitzbühel als alpinen Schauplatz vor.

Österreich war bislang mit Innsbruck 1964 und 1976 zweimal Gastgeber von Winterspielen, in Südkorea (Seoul 1988) und Russland (Moskau 1980) fanden bisher nur Sommerspiele statt.

Die drei Finalisten müssen bis zum 10. Januar 2007 ihre Bewerbungsdossiers vorlegen; danach folgen zwischen Februar und April Inspektionen der IOC-Evaluierungskommission vor Ort bei den Kandidaten.

© SID

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