Olympia IOC
Tröger tritt aus IOC-Evaluierungskommission zurück

Um einen Interessenkonflikt zu vermeiden, hat Walther Tröger die IOC-Evaluierungskommission für die Winterspiele 2014 verlassen. Grund ist die Bewerbung Salzburgs, die die Bob- und Rodelwettbewerbe in Königssee vorsieht.

Walther Tröger, ehemaliger Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland, hat sich als Mitglied der 18-köpfigen Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die Winterspiele 2014 zurückgezogen. Wie sein Landsmann Oskar Fischer, Mitglied des Ski-Weltverbandes FIS, will Tröger damit einen Interessenkonflikt vermeiden.

Neben Sotschi (Russland) und Pyeongchang (Südkorea) bewirbt sich auch Salzburg (Österreich) für die Spiele. In der Bewerbung hat Salzburg für die Bob- und Rodelwettbewerbe die deutsche Bahn in Königssee vorgesehen. "Die beiden haben sich wegen des Austragungsortes der Bob- und Rodelwettbewerbe zurückgezogen", bestätigte ein IOC-Sprecher.

Tröger und Fischer waren erst Anfang September in die Evaluierungskommission berufen worden. Diese besucht und bewertet die kandidierenden Städte und übergibt dem IOC einen Monat vor der Wahl im Juli 2007 in Guatemala-Stadt das Dossier.

Vorsitzender der Kommission ist IOC-Vizepräsident Chiharu Igaya. Der 75 Jahre alte Japaner gewann 1956 olympisches Silber im Slalom von Cortina d´Ampezzo (Italien).

© SID

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