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Olympia-Etat auf 1,233 Milliarden festgeschrieben

Der Etat des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele Toroc ist gegenüber dem bisherigen Ansatz um 77 Mill. Euro gekürzt worden und nun offiziell auf 1,233 Mrd. festgeschrieben.

1,223 Mrd. Euro beträgt der Etat des Organisationskomitees Toroc für die Olympischen Winterspiele von Turin (10. bis 26. Februar). Damit ist die Summe um 77 Mill. Euro gegenüber dem bisherigen Ansatz (1,3 Mrd.) gekürzt worden. Das bestätigte das Toroc nach der Etat-Genehmigung durch die staatlichen Wirtschaftsprüfer vom Dienstag.

Laut den nunmehr veröffentlichten Zahlen wird mit Einnahmen von 1,182 Mrd. Euro gerechnet. Der Fehlbetrag von 41 Mill. ist durch die Stadt Turin und die Region Piemont abgesichert. Ohne diese Bürgschaft hätte das OK Insolvenz anmelden müssen, weil dann die Zahlung der Mitarbeitergehälter nicht mehr hätte garantiert werden können.

Der Löwenanteil der Einnahmen, rund eine Milliarde Euro, kommt von Sponsoren (45 Prozent = 532 Millionen) und aus Fernsehverträgen (40 Prozent = 473 Millionen). Zumeist handelt es sich um Zuschüsse des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Aus dem Kartenerlös werden 64 Mill. (5,5 Prozent) erwartet, 20 Mill. aus einer Rubbellos-Lotterie, der Rest von 93 Mill. soll durch Lizenzvergaben für Maskottchen, Logo usw. sowie "andere Aktivitäten" hereinkommen.

Unabhängig vom Organisations-Etat wurden rund 2,1 Mrd. Euro in die Infrastruktur der Spiele investiert, vor allem in den Bau oder Ausbau von Straßen, Wettkampfstätten, Olympischen Dörfern sowie die Verbesserung von Transport und Kommunikation.

© SID

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