Olympia Peking
Chinesen haben Angst vor Anschlägen bei Olympia

China ruft aus Angst vor Terroranschlägen auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking nach internationaler Hilfe. Vertreter des Sicherheitsministeriums wiesen auf die Notwendigkeit der Kooperation mit dem Ausland hin.

Wegen der Angst vor Terroranschlägen auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking bitten die Chinesen um internationale Hilfe. Vertreter des Sicherheitsministeriums wiesen auf die Notwendigkeit der Kooperation mit dem Ausland hin, um die Chance möglicher Anschläge im August 2008 zu minimieren.

Sicherheitsminister Zhou Yongkang schlug einen größeren Informationsaustausch sowie die Einrichtung eines internationalen Frühwarnsystems vor und bat gleichzeitig um die Übermittlung detaillierte Notfallpläne anderer Nationen.

"Terror ist die größte Bedrohung"

"Olympia ist ein fröhliches Zusammenkommen von Menschen aus aller Welt, aber auch ein Angriffsziel für Anschläge. Terror ist die größte Bedrohung der Spiele", sagte Zhou. Offenbar befürchten die Chinesen vor allem Aktionen am Rande des olympischen Fackellaufes, der über 137 000 Kilometer nach Peking führt. Ob sie dabei vor allem Aktionen von Menschenrechtsgruppen gegen die Situation in China oder Terroranschläge religiöser Motivation meinten, ließen die Chinesen offen.

In Peking selbst werden rund 80 000 Beamte und Polizisten für Ordnung sorgen, die im kommenden Jahr alles beobachten und unterbinden sollen, was die öffentliche Sicherheit in China gefährden könnte. Die Vorbereitung der Sicherheitskräfte auf ihre Aufgabe verlaufe reibungslos, hieß es.

© SID

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