Olympia Peking
Höchster Olympia-Scheck für die Leichtathleten

Die Diskussion um die Ausschüttung der TV-Gelder bei den Olympischen Sommerspielen 2008 hat keine Neuerung ergeben. Die 28 olympischen Sommersportverbände einigten sich auf die Beibehaltung der Regelung von 2004.

Die 28 olympischen Sommersportverbände (Asoif) haben sich bei der Ausschüttung der TV-Gelder der Sommerspiele 2008 in Peking für die Beibehaltung des Verteilerschlüssels von 2004 entschieden. Eine Änderung der Zuordnung in vier Gruppen wurde nach langer Diskussion mit 18:9 Stimmen bei einer Enthaltung abgeschmettert.

Insgesamt werden 290 Mill. Dollar als Anteil aus den TV-Verträgen des IOC erwartet. 2004 in Athen wurden 256 Mill. Dollar an die Federationen ausgeschüttet.

Der Leichtathletik winkt erneut der höchste Scheck mit 28,5 Mill. Dollar. Sieben Verbände erhalten je 14 Mill. (Basketball, Fußball, Radsport, Schwimmen, Tennis, Turnen, Volleyball), vier je 9,4 Mill. (Handball, Hockey, Reiten, Rudern), die übrigen 16 je 7,8 Mill. (Badminton, Baseball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Gewichtheben, Judo, Kanu, Moderner Fünfkampf, Ringen, Softball, Tischtennis, Schießen, Segeln, Taekwondo, Triathlon).

Die Einordnung in die vier Gruppen hatte schon im Vorfeld für Unmut vor allem beim Schwimmen und den Ballsportarten gesorgt, die sich unterbewertet fühlen. Andererseits wurde der Asoif-Vorsitzende Denis Oswald, der auch die Ruderer führt, wegen der (zu) hohen Platzierung seines Verbandes kritisiert.

© SID

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