Olympia Peking
Nord- und Südkorea nähern sich bei Olympiafrage an

Nord- und Südkorea haben bei Gesprächen über ein vereintes koreanisches Olympia-Team für die Sommerspiele in Peking 2008 nach eigener Aussage "große Fortschritte erzielt".

In der Diskussion um eine gemeinsame Mannschaft für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking sind sich Nord- und Südkorea bei einem Treffen in Lausanne näher gekommen. "Dort wurde ein großer Fortschritt erzielt, in naher Zukunft werden Arbeitsgespräche beginnen", berichtete der südkoreanische NOK-Präsident Kim Jung-Il nach der Zusammenkunft mit seinem nordkoreanischen Gegenüber Mun Jae-Dok, zu der IOC Präsident Jacques Rogge die beiden Parteien eingeladen hatte.

Nach einer grundsätzlichen Einigung über eine gemeinsame Mannschaft im November 2005 waren erste Detailgespräche zunächst ergebnislos verlaufen. Hauptgrund für die Probleme sind vor allem die Besetzungs-Modalitäten für das gemeinsame Team. Während Nordkorea darauf besteht, die gleiche Anzahl von Athleten entsenden zu dürfen wie der Süden, will dieser die Teilnehmer nur nach dem Leistungsprinzip berufen. Hier will Rogge nun vermitteln und sich für eine größere Anzahl koreanischer Sportler in bestimmten Disziplinen einsetzen.

Bei den Sommerspielen in Sydney 2000 und Athen 2004 sowie im Winter 2006 in Turin waren beide Koreas unter gemeinsamer Flagge einmarschiert, zu den Wettkämpfen aber mit getrennten Mannschaften angetreten.

© SID

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