Olympia Peking
Peking sorgt für den Ernstfall vor

Peking hat mit einer Übung sein Sicherheitskonzept für die Olympischen Spiele 2008 vorgestellt. Gefährdungspotenzial könnte von einer muslimischen Gruppe ausgehen oder von der geistlichen Bewegung Falun Gong.

Die Olympiastadt Peking hat knapp 1 000 Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele sein Sicherheitskonzept vorgestellt. In einem abgeschotteten Vorort der Metropole simulierte die Polizei ihr Vorgehen bei Geiselnahmen, Anschlägen und Krawallen. Nach der Vorführung unterstrich Pekings Polizeipräsident Ma Zenchuan, dass er für die Sicherheit der Athleten und Zuschauer bei den kommenden Spielen in der Millionenmetropole garantiere. "Peking ist eine Stadt mit wenig Kriminalität. Die öffentliche Ordnung ist bei Olympia 2008 garantiert", sagt Zenchuan. Er wich allerdings Fragen aus, in welchem Umfang friedliche Demonstrationen geduldet würden.

Sorgen bereiten den Sicherheitsexperten vor allem muslimische Rebellen aus der Region Xianjiang im Nordwesten, die von Peking für mehrere Bombenanschläge verantwortlich gemacht werden. Proteste im Umfeld der Spiele werden von Anhängern der Sekte Falun Gong oder Unterstützern der Unabhängigkeit Tibets befürchtet.

© SID

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