Olympia Peking: Schwimmkomplex für Olympia in Peking ist eröffnet

Olympia Peking
Schwimmkomplex für Olympia in Peking ist eröffnet

In Peking ist eine der Haupt-Wettkampfstätten der Olympischen Spiele offiziell eröffnet worden. Im 100 Mill. Euro teuren Aquatic-Center werden Schwimmwettkämpfe stattfinden.

Am Montag ist in Peking das Aquatic-Center als eine der zwei Haupt-Wettkampfstätten der Olympischen Spiele im August offiziell eröffnet worden. Der rund 100 Mill. Euro teure Schwimmkomplex mit dem Spitznamen "Wasser-Würfel" gilt wegen seiner hellblauen Außenfassade in Form von Bienenwaben und des komplett lichtdurchlässigen Daches als architektonische Besonderheit.

Überschattet wurde die Zeremonie allerdings von einem kleinen Makel. Das Dach der Halle war nach den letzten Bauarbeiten noch nicht gesäubert worden und warf im wahrsten Sinn des Wortes einen Schatten auf die Eröffnungsfeier.

Aquatic-Center ist eine der größten Schwimmhallen der Welt

Mit 17 000 Sitzplätzen ist der "Wasser-Würfel" unmittelbar in der Nähe des Olympiastadions eine der größten Schwimmhallen der Welt. Insgesamt finden dort zwischen dem 8. und 24. August im Schwimmen, Wasserspringen und Synchronspringen 42 Entscheidungen statt.

Eine erste Bewährung muss das Aquatic-Center vom 1. bis zum 5. Februar beim Olympia-Test bestehen, zu dem am Montag auch die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) aufgebrochen sind. "Ich denke, dass es eine großartige Wettkampfstätte ist", sagte Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).

In Peking hofft der DSV im August auf das erste Olympia-Gold seit dem Coup von Dagmar Hase 1992 in Barcelona. Dass die Entscheidungen in einer Halle stattfinden, stößt bei Schwimmern und Wasserspringern auf große Zustimmung. Vor vier Jahren hatte teils starker Wind im Schwimmstadion von Athen zeitweise für enorm schwierige Bedingungen gesorgt.

Reinigung erfolgt allein durch Regenwasser

Das Aquatic-Center in Peking besticht durch außergewöhnliche Optik und Technik. Die hellblaue Fassade erweckt den Eindruck von sprudelndem Wasser. Das Material ist so beschaffen, dass eine Reinigung allein durch Regenwasser erfolgt und Verunreinigungen beispielsweise durch Vogelmist ausgeschlossen sind.

Das lichtdurchlässige Hallendach muss zweimal im Jahr von innen gesäubert werden. Dazu werden Arbeiter in einer aufwendigen Prozedur an Kabeln an der Decke entlang gezogen.

© SID

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