Olympia Peking
USA diskutieren über Olympia-Boykott

In den USA machen sich Politiker ein Jahr vor der Eröffnungsfeier Gedanken über einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele 2008 in Peking. Grund sind offenbar "ernsthafte Verletzungen von Menschenrechten" in China.

Nackenschlag für Olympia 2008 in Peking: Politiker in den USA diskutieren ein Jahr vor der Eröffnungsfeier über einen möglichen Boykott der Spiele. Eine entsprechende Resolution haben Vertreter der Republikaner ins Repräsentantenhaus eingebracht.

Solange China seine "ernsthaften Verletzungen von Menschenrechten" nicht stoppe und die Menschenrechtsverletzungen der Regierungen im Sudan, in Nordkorea und Burma unterstütze, müsse ein Boykott zumindest in Erwägung gezogen werden, heißt es in der Resolution.

Vergleich mit Spielen in Berlin 1936

Die Verfasser vergleichen Olympia in Peking mit den Sommerspielen 1936 in Berlin, die von den Nationalsozialisten zu reinen Propagandazwecken missbraucht wurden. "Die Integrität des Gastgeberlandes ist von allerhöchster Wichtigkeit und darf keinesfalls die teilnehmenden Athleten oder den Charakter der Spiele beschmutzen", heißt es in der Resolution.

Die Nachricht aus den USA erreichte China am Tag des Ein-Jahr-Countdowns, der am Mittwoch in Peking mit zahlreichen Veranstaltungen und einer feierlichen Zeremonie auf dem Platz des Himmlischen Friedens gefeiert wurde. Die große internationale Aufmerksamkeit für diesen Termin hatten in den vergangenen Tagen Menschenrechtsorganisationen und eine Gruppe chinesischer Dissidenten für diverse Aktionen genutzt.

© SID

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