Olympia-Showdown
Das große Zittern

Der Countdown läuft: München, Garmisch und der Königssee fiebern seit den Morgenstunden der Entscheidung über die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 entgegen – und präsentieren sich an diesem Tag noch einmal von ihrer besten Seite.
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München/Garmisch-PartenkirchenSchon am Morgen fiebern hunderte Olympia-Fans mit und verfolgen auf dem Münchner Marienplatz die Präsentation der Münchner Bewerbung auf großen Bildschirmen vor dem Rathaus. Zahlreiche Biertische mit Olympia-Dekoration sind schon aufgebaut, Seifenschaum in Form von Eiskristallen und des Münchner Olympia-Logos schweben durch die Luft. Viele Fans haben Deutschlandfahnen oder Olympia-Flaggen dabei. In Garmisch-Partenkirchen und an der Seelände in Königssee sammeln sich ebenfalls die ersten Menschen zum Public Viewing.

In Garmisch-Partenkirchen präsentiert strahlt die Sonne über der oberbayerischen Gemeinde, im Hintergrund ragen die Alpspitze und die Zugspitze, die Nordflanken noch schneedurchsetzt, in die Höhe - Postkartenwetter. Auf dem historischen Mohrenplatz haben sich schon am frühen Morgen etwa 100 Garmischer versammelt.

Auf einer Großbildleinwand wird die Münchener Abschlusspräsentation in Durban übertragen. "Ein wahres Festival der Freundschaft" wolle man schaffen, sagt IOC-Vize Thomas Bach in Südafrika. Auch Eiskunstlauf-Legende Kati Witt wirbt noch einmal für die deutsche Bewerbung und versprüht dabei viel Euphorie.

Die Meinungen zur Münchner Präsentation sind einhellig positiv: „Es war ganz, ganz toll, sehr emotional und ein richtiges Gänsehaut-Gefühl“, sagt die Münchnerin Cornelia Morgenroth, die sich für den großen Tag extra freigenommen hat.

Auch die Garmischer beklatschen an diesem Tag die Präsentation freundlich. Lange hatte es ja so ausgesehen, als ob die Einheimischen gegen die Bewerbung seien. Die Bewerbungsgesellschaft hatte den Widerstand der Grundstückseigentümer  unterschätzt. Der vermeintliche Kampf der Bauern gegen Olympia dominierte anfangs das Bild der Bewerbung.

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