Olympia Sportpolitik
Abkommen zwischen Brasilien und Spanien für 2016

Brasilien und Spanien haben sich bei einem vorzeitigen Scheitern ihrer Bewerberstädte für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2016 gegenseitige Unterstützung zugesichert.

Auf höchster Ebene haben Brasilien und Spanien im Kampf um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2016 ein Abkommen geschlossen. Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva und der spanische König Juan Carlos sicherten dem jeweils anderen in einem Telefongespräch alle Unterstützung zu, sollte der jeweils eigene Bewerber Rio de Janeiro beziehungsweise Madrid bei der Wahl am 2. Oktober in Kopenhagen vorzeitig scheitern.

"Wir haben einen Pakt geschlossen. Wenn Brasilien es nicht in die nächste Wahlrunde schafft, dann unterstützen wir Spanien. Aber wenn Spanien es nicht weiterschafft, dann werden sie für Brasilien stimmen", sagte Lula. Zudem erhoffe er sich Stimmen aus Frankreich; am kommenden Montag empfängt er Staatspräsident Nicolas Sarkozy zum brasilianischen Unabhängigkeitstag. Lula: "Wir werden sehen, ob US-Präsident Obama den Unterschied für Chicago macht."

Die Evaluierungskommission des IOC hat am Mittwoch ihren Abschlussbericht vorgelegt, wonach die vier Kandidaten Rio de Janeiro, Madrid, Chicago und Tokio gleichauf liegen. Das IOC verfügt derzeit über 106 Vollmitglieder; nicht abstimmen dürfen von ihnen jedoch die aus Bewerberländern, solange ihre Kandidaten noch im Rennen sind.

© SID

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