Olympia Sportpolitik
München 2018 kontert Naturschützer-Kritik

Die Bewerbungsgesellschaft der Olympischen Winterspiele 2018 in München hat der Kritik des Bund Naturschutz am Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept energisch widersprochen.

Die Bewerbungsgesellschaft der Olympischen Winterspiele 2018 in München hat Vorwürfe des Bund Naturschutz (BN) am Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept der Bewerbung entschieden zurückgewiesen. Die 18 Leitprojekte aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept seien keinesfalls inhaltsleer und würden weit über gesetzliche Normen hinausgehen, hieß es in einer offiziellen Erklärung.

Zudem könne von mangelnder Transparenz keine Rede sein. Das Konzept sei öffentlich. Alle von den Bürgern gewählten politischen Gremien der betroffenen Standorte hätten die Eckpunkte in vollem Umfang in öffentlichen Sitzungen diskutiert und sich mit großen Mehrheiten für die Winterspiele entschieden, teilte die Bewerbungsgesellschaft weiter mit.

Der Bund Naturschutz hatte das Konzept zuvor scharf kritisiert. "Viel Papier und wenig Inhalt. Wir sehen darin keinerlei Ansatz, unsere bisherige Kritik zu entkräften. Im Gegenteil: es bestätigt viele unserer Kritikpunkte an der Bewerbung", sagte der BN-Vorsitzende Hubert Weiger.

Gegen diese Kritik wehrt sich die Bewerbungsgesellschaft. In vielen Bereichen setze München 2018 schon bei den Planungen neue Standards. So werde das Olympische Dorf im Plus-Energie Stil und lediglich mit regional nachwachsenden Baumaterialien gebaut. Insgesamt sehe das Konzept eine möglichst geringe Belastung des Alpenraums vor.

© SID

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