Olympia Sportpolitik
Obama hofft auf Olympia 2016 in seiner Heimatstadt

US-Präsident Barack Obama hat sich für seine Heimatstadt Chicago als Austragungsort der Olympischen Spiele 2016 ausgesprochen. Die Vergabe findet am 2. Oktober in Kopenhagen statt.

US-Präsident Barack Obama hat sich gut zwei Wochen vor der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2016 nochmals für seine Heimatstadt Chicago als Ausrichter stark gemacht. "Chicago ist bereit, die amerikanischen Bürger sind bereit, wir wollen die Spiele sehen", sagte Obama am Mittwoch im Rahmen einer Veranstaltung im Weißen Haus, die den Olympischen Spielen, den Paralympics und dem Jugendsport gewidmet war. "Ich bin begeistert davon. Lasst die Spiele beginnen, hier in den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte der US-Präsident weiter.

Obamas Ehefrau Michelle wird nach Kopenhagen reisen, wo Chicago am 2. Oktober auf den Zuschlag für die Spiele 2016 hofft. Bis zuletzt hatte Chicagos Bewerbungskomitee auf den persönlichen Auftritt des Präsidenten gehofft. Das Weiße Haus gab bekannt, Obama sei wegen seines Einsatzes für die Gesundheitsreform verhindert.

"Chicago ein fantastischer Schauplatz"

"Das ist eine große Ehre für mich. Und ich habe keinen Zweifel, dass Chicago der Welt einen fantastischen Schauplatz für diese historischen Spiele bietet. Ich hoffe, das olympische Feuer wird die Chance haben, hell in meiner Heimatstadt zu leuchten", sagte Michelle Obama. Ehemann Barack Obama hatte sich mehrfach in Videobotschaften für Chicago eingesetzt.

Konkretere Hoffnungen auf die Anwesenheit ihres Staatsoberhauptes in Kopenhagen dürfen sich Chicagos Rivalen Madrid und Rio de Janeiro machen. Sowohl Spaniens König Juan Carlos als auch Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva haben bereits signalisiert, die nationalen Kandidaturen beim IOC zu unterstützen. Tokio als vierter Bewerber für 2016 hofft noch auf die Zusage eines hochrangigen Mitgliedes der kaiserlichen Familie.

© SID

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