Olympia Sportpolitik
Rogge will Olympia nur noch in "neuen" Städten

Geht es nach IOC-Präsident Jacques Rogge, sollen in Zukunft die Olympischen Spiele nur noch an Städte vergeben werden, die bislang noch nicht als Ausrichter fungierten.

Keine Chance für Wiederholungstäter: Olympische Spiele sollen künftig nur an Orte vergeben werden, die sie bislang noch nicht ausgerichtet haben. Dafür sprach sich Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Rande der Eisschnelllauf-WM im niederländischen Heerenveen aus.

Die deutsche Hauptstadt Berlin, die 1936 die Sommerspiele ausgerichtet hatte, will sich für das Jahr 2020 um eine erneute Austragung bemühen. Sollte Salzburg in seiner Bewerbung für die Winterspiele 2014 scheitern, erwägt auch München eine Kandidatur.

Die bayerische Landeshaupt war 1972 Gastgeber der Sommerspiele. "Die Olympiaausrichter haben zuletzt enorm von den Spielen profitiert, besonders im Hinblick auf eine verbesserte Infrastruktur. Dieses Erbe sollten wir zu schätzen wissen", sagte Rogge und hob Athen (Sommerspiele 2004), Barcelona (Sommerspiele 1992) und Turin (Winterspiele 2006) hervor.

Doppelausrichter bei Sommerspielen waren bislang Athen (1 896, 2004), Paris (1900, 1924), Los Angeles (1932, 1984) und London (1908, 1948). Die britische Hauptstadt wird 2012 die Sommerspiele sogar zum dritten Mal ausrichten. Winterspiele fanden bislang in Innsbruck (1964, 1976), Lake Placid (1932, 1980) und St. Moritz (1928, 1948) zweimal statt.

© SID

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