Olympia Sportpolitik
Schäuble gibt mehr Mittel für Peking

Mit einem "kleinen Olympia-Sonderprogramm" will Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble die Chancen der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking erhöhen. Vor allem die Trainer sollen profitieren.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat aus Sorge vor einem schwachen Abschneiden deutscher Athleten bei den Olympischen Spielen 2008 eine kurzfristige Aufstockung der Spitzensportförderung für Peking angekündigt. "Mit den begrenzten Mitteln, die wir haben, können wir noch effizienter sein. Mit einem kleinen Olympia-Sonderprogramm etwa, weil mir Peking schon Sorge macht", erklärte der in der Bundesregierung für den Sport zuständige CDU-Politiker in einem Interview mit der Welt am Sonntag und stellte "noch ein paar Mittel mehr für die Trainer" in Aussicht.

Schäuble, der in dem Interview auch nochmals deutlich Stellung für den auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) in Weimar beschlossenen Weg des deutschen Sports bei der Doping-Bekämpfung bezog, begründete den Plan für die zusätzliche Förderung für den Trainingsbereich mit der Situation im deutschen Spitzensport 19 Monate vor Olympia: "Allzu viel kann man nicht mehr erreichen. Die Athleten, die wir jetzt noch nicht haben, werden auch 2008 nicht vorhanden sein. Also haben wir nur bei den Trainern und den Trainingsprogrammen einen begrenzten Spielraum."

© SID

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