Olympia Sportpolitik
Turin muss 15-Millionen-Loch stopfen

Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Turin hat noch immer an den finanziellen Kürzungen der Regierung zu knabbern. Das entstandene Minus im Etat soll die Region Piemont mit 20 Mill. Euro verkleinern.

Nachdem die italienische Regierung ihre finanzielle Unterstützung für die Olympischen Winterspiele in Turin um 64 Mill. Euro gekürzt hatte, sah es für die vom 10. bis 26. Februar stattfindenden Wettkämpfe düster aus, doch nun keimt beim Organisationskomitee von Turin (Toroc) wieder Hoffnung auf. Die Region Piemont plant die Winterspiele mit 20 Mill. Euro zu unterstützen und somit das Minus im Etat zumindest zu verringern.

Rubbellose sollen 24 Mill. bringen

Rund 24 Mill. sollen durch ein Rubbellos-Spiel aufgefangen werden, von den restlichen 40 Mill. würde Piemont die Hälfte abdecken. Das Toroc-Budget muss von den staatlichen Buchprüfern am 10. Januar gebilligt werden. "Wenn alles gut läuft, werden wir den finanziellen Ausgleich bis dahin schaffen", sagte der Turiner Bürgermeister Sergio Chiamparino.

Die Hoffnungen richten sich dabei vor allem auf Sponsoren. Nach Medien-Berichten hat sich die italienische Erdölgesellschaft ENI bereit erklärt, fünf Mill. Euro zu spenden. Dies würde das Minus auf 15 Mill. senken.

© SID

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