Olympia Sportpolitik
Vereintes koreanisches Team droht zu platzen

Aufgrund der Atomtests Nordkoreas gerät die geplante gemeinsame koreanische Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Gefahr. Südkoreas KOC-Generalsekretär will zunächst die internationalen Reaktionen abwarten.

Wegen der Atomtests von Nordkorea droht das geplante gemeinsame koreanische Team bei den Olympischen Spiele 2008 in Peking zu zerplatzen. "Wir werden genau beobachten müssen, wie die internationale Gemeinschaft und das Internationale Olympische Komitee auf den Nukleartest reagieren, bevor wir die Gespräche mit dem Norden wieder aufnehmen", gab sich Kim Sang-Woo, der Generalsekretär des südkoreanischen Olympischen Komitees (KOC), zurückhaltend.

Für die Asienspiele in Doha im Dezember war geplant, süd- und nordkoreanische Sportler unter gemeinsamer Flagge einmarschieren zu lassen, wie es bei Olympia erstmals 2000 der Fall war. Spätestens bei den Winterspielen 2014, um deren Ausrichtung sich auch das südkoreanische Pyeongchang bewirbt, sollte nach beiderseitigen Absichtserklärungen eine vereinte koreanische Mannschaft an den Wettkämpfen teilnehmen.

Unterdessen hat Nordkorea bereits sein Frauen-Fußballteam vom Peace Queen Cup (28. Oktober bis 4. November) in Südkorea "aus Sicherheitsgründen" zurückgezogen.

© SID

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