Olympia Turin
Ackermann beim Test in Pragelato nur Durchschnitt

Doppel-Weltmeister Ronny Ackermann hat beim ersten Test auf den Olympiaschanzen von Pragelato noch nicht überzeugt. Für den Kombinierer sprangen mit 96,5 und 91 Meter eher mittelmäßige Resultate heraus.

Kombinierer Ronny Ackermann ist vor der Einzel-Entscheidung am Samstag bei den Olympischen Spielen in Turin noch nicht in Topform. Der Doppel-Weltmeister segelte im Test auf den Olympiaschanzen von Pragelato auf 96,5 und 91 Meter ehe das Flugtraining im dritten Durchgang wegen aufkommenden Windes abgebrochen wurde. Die größte Weite stand der Österreicher Christoph Bieler mit 103 Metern.

"Im Großen und Ganzen lief es ganz gut"

"Im Großen und Ganzen lief es ganz gut, mit dem zweiten Sprung war ich aber nicht zufrieden. Da habe ich ein kleines Detail vergessen. Aber die Spiele können beginnen", erklärte Ackermann betont optimistisch. Der 28-Jährige war erst am Dienstag nach fast einem Monat Arbeit an seinen Sprungproblemen bei Olympia angereist und hatte auf das erste Training verzichtet. Seinen letzten Weltcup hatte Ackermann am 15. Januar im italienischen Val die Fiemme bestritten.

Eine starke Leistung zeigte Thorsten Schmitt (Furtwangen) mit glänzenden 98,5 Metern. Damit dürfte der Bruder von Skispringer Martin Schmitt die besten Chancen auf das vierte deutsche Startticket haben. Neben Ackermann sind auch Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) und Georg Hettich (Schonach) gesetzt. Das Duo hatte nach starken Trainingssprüngen genau wie der finnische Goldfavorit Hannu Manninen auf das Training am Donnerstag verzichtet.

Kircheisen sagt Manninen den Kampf an

Besonders Kircheisen ist bester Dinge: "Ich komme hier sehr gut mit der Höhe zurecht. Hannu ist der Favorit, aber so schlecht stehe ich auch nicht da." Bei der Olympia-Generalprobe im letzten Jahr lieferten sich Kircheisen und Manninen ein grandioses Duell um den Sieg - diesmal ist er sprungtechnisch und läuferisch sogar noch besser in Form. An eine Medaille oder gar Gold will der Sachse aber nicht denken: "Wenn ich mich darauf versteife, wird es eh nix. Also bleibe ich locker und greife von hinten an." Genau wie Ronny Ackermann.

© SID

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