Olympia Turin
Demonstranten verursachen "Feuer-Pause"

Die Olympische Fackel musste am Sonntag in Genua für 15 Minuten gelöscht werden. Grund waren etwa 100 Globalisierungsgegner und Anarchisten, die den russischen Läufer bedrängt hatten.

Spektakulärer Zwischenfall im Vorfeld der Winterspiele in Turin: Die Olympische Fackel musste am Sonntag aus Sicherheitsgründen für 15 Minuten gelöscht werden, nachdem eine rund 100-köpfige Demonstrantengruppe aus Globalisierungsgegnern und Anarchisten einen russischen Läufer in der Innenstadt von Genua umzingelt hatte. Globalisierungsgegner und Anarchisten Die Aktivisten stimmten Slogans gegen die Bahnlinie und den Olympiasponsor Coca-Cola an. Nur dank des Eingriffes der Polizei konnte der Fackelläufer zum Hafen von Genua gebracht werden. Per Schiff sollte die Fackel am Montag Sardinien erreichen.

Wiederholte Krawallen im Susa-Tal

Die Umweltaktivisten und Bewohner der Olympia-Region nördlich von Turin protestieren gegen den geplanten Bau einer Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke. Bereits in der vergangenen Woche waren Demonstrationen im Susa-Tal gegen die Bahnlinie zu schweren Krawallen ausgeartet. Im Susa-Tal werden mehrere olympische Wettkämpfe ausgetragen.

Die Baustelle in der Gemeinde Venaus, in der die Bohrung eines Bahntunnels geplant war, wurde von der Staatsanwaltschaft gesperrt. Der Beginn der Bauarbeiten wurde nach Angaben der Regierung Berlusconi vorerst aufgeschoben.

© SID

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