Olympia Turin
Italienische Regierung stopft Turiner Finanzloch

Mittels eines Notstandsplans hat die italienische Regierung um Ministerpräsident Berlusconi die finanzielle Absicherung von Olympia in Turin gewährleistet. Das erklärte Justizminister Castelli, ohne Details zu nennen.

Aufatmen bei den Verantwortlichen des Turiner Organisationskomitees Toroc für die Olympischen Winterspiele 2006 (10. bis 26. Februar). Ein Notstandsplan der italienischen Regierung um Ministerpräsident Silvio Berlusconi soll die komplikationslose Finanzierung des Ereignisses gewährleisten. Der Ministerrat verabschiedete am Donnerstag ein Dekret zur Eindämmung des Defizits in den Kassen des Toroc, wie Justizminister Roberto Castelli ankündigte, ohne jedoch Details zu nennen. Das Finanzloch soll 70 Mill. Euro betragen haben.

Die finanzielle Schieflage der Organisatoren hatte sich zugespitzt, nachdem die Regierung Berlusconi im Rahmen des Haushaltsgesetzes 2005 den Organisatoren Finanzierungen in Höhe von 64 Mill. Euro gestrichen hatte. Laut italienischen Medien konnte der Vize-Sportminister Mario Pescante Wirtschaftsminister Giulio Tremonti nun überzeugen, die Summe zur Rettung der Winterspiele aufzutreiben. Diese Woche hatten Behörden in der Olympia-Region Piemont einen finanziellen Zusammenbruch des Toroc nicht ausgeschlossen.

© SID

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