Olympia weiter fraglich
Bethge: "Bin vorsichtig optimistisch"

Am Mittwoch fällt die endgültige Entscheidung, ob der verletzte Bob-Bundestrainer Raimund Bethge zu den Winterspielen fahren kann. Dann findet die Abschlussuntersuchung nach seinem Eiskanal-Unfall statt.

Rund zwei Monate nach seinem Unfall kann sich Bob-Chefbundestrainer Raimund Bethge berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Turin machen. Am Mittwoch fällt die Entscheidung gemeinsam mit den Ärzten. "Ich bin vorsichtig optimistisch, weiß es aber wirklich noch nicht hundertprozentig. Entschieden wird am Mittwoch nach der Abschlussuntersuchung", sagte Bethge dem Sport-Informations-Dienst (sid) am Montagmittag.

Nach dem Crash auf der Olympiapiste von Cesana kann der Berchtesgadener den rechten Fuß wieder belasten und auf Krücken gehen. Bei einer positiven Entscheidung würde er am Freitag aus der Reha-Klinik in Bad Wiessee entlassen, mit seinem Vertreter Wolfgang Hoppe am Sonntag nach Turin reisen und in den Bereichen Bob und Skeleton wieder als Cheftrainer fungieren.

"Ich absolviere täglich von acht bis 18 Uhr mein Reha-Programm", sagte Bethge. Drei Wochen hatte er in der Klinik am Tegernsee für sein Comeback an der Bobbahn gearbeitet.

Am 30. November 2005 war Bethge in Cesana im Training von einem australischen Zweierbob umgefahren worden, hatte komplizierte Brüche an beiden Beinen erlitten und musste mehrfach operiert werden.

© SID

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