Olympische Disziplinen
Ski alpin – Ein königlicher Sport

Ursprünglich ist der alpine Skisport eine wahrlich köngliche Sportart. Der Engländer Sir Arnold Lunn organisierte in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts Rennen für die königliche Familie. Und auch bei den letzten olympischen Spielen, 2002, gab es ein wahres "Ski-Königspaar".

HB DÜSSELDORF. Bereits vor 5 000 Jahren schnallten sich Menschen Skier unter die Füße. Als erstes waren es die Norweger, die Skier als Fortbewegungsmittel im Schnee nutzten. Von Norwegen aus eroberten die Bretter zuerst den skandinavischen Raum und Russland. Als modisches Transportmittel waren die Skier sehr beliebt. Aus dem damals weit verbreiteten Ski-Langlauf entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts der alpine Skisport. Das erste alpine Rennen in Form eines Abfahrtslaufs fand 1870 in Telemarken in Norwegen statt.

Die "modernen" Skirennen, wie wir sie heute kennen, riefen der Engländer Sir Arnold Lunn und der Österreicher Hannes Schneider ins Leben. Lunn, der ein Jahr in den Alpen lebte, organisierte Rennen für die königliche Familie. Auf sein Konto geht 1922 das erste Slalomrennen in schweizerischen Mürren. Beide waren auch die Schöpfer des klassischen Arlberg-Kandahar-Rennens. 1928 richten Lunn und Schneider zum ersten Mal den heutigen Traditionswettbewerb in St. Anton am Arlberg (Österreich) aus. Es umfasste Abfahrt und Slalom sowie eine Kombinationswertung für Damen und Herren.

Olympisch wurder der alpine Skisport erst bei den vierten Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen. Gefahren wurden Abfahrt und Slalom, Medaillen gab es aber nur für die Kombinations-Wertung der Damen und Herren. Der norwegische Skisprung-Olympiasieger Birger Ruud gewann die Abfahrt, wurde aber in der Kombination nur Vierter. Deutschland feierte Doppelsiege: Franz Pfnür triumphierte vor Gustav Lantschner, Christl Cranz vor Käthe Grasegger.

In Salt Lake City gab es 2002 ein wahres "Ski-Königspaar": Kjetil André Aamodt aus Norwegen holte zwei, die Kroatin Janica Kostelic gleich drei der jeweils fünf möglichen Goldmedaillen.

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