Olympisches Dorf bei Winterspielen dreigeteilt
Villaggio Olimpico

Das Olympische Dorf ist bei den Winterspielen dreigeteilt. Sowohl die offiziellen Delegationen, als auch ein großer Teil der Athleten selbst wird in Turin nahe dem Stadtbezirk Lingotto untergebracht sein. Die übrigen Athleten werden in den "Außenstellen" Bardonecchia und Sestriere einziehen.

sid TURIN. Das Dorf in Turin selbst ist per Fußgängerbrücke mit dem "Hauptquartier" der Spiele verbunden, das das Internationale Sendezentrum und das Pressezentrum beheimatet. In den Komplex mit eingebunden ist der im Jahre 1934 erbaute Mercato Generali. Auf dem Gelände, das mehr als 100 000 Quadratmeter umfasst, werden bis zu 2 500 Sportler eine Unterkunft finden.

Das Olympische Dorf, das unter anderem auch ein 1 500 Quadratmeter großes Einkaufszentrum, zwei Großraum-Restaurants, medizinische Versorgung und Sporteinrichtungen bietet, wurde nach umweltschonenden Prinzipien geplant. Solarzellen sorgen für die Energie, zudem sollen ein autonomes Heiz- und ein spezielles Lüftungssystem nach Angaben der Planer für bis zu 60 Prozent Ersparnis beim Energieverbrauch und der Abgasentwicklung sorgen.

Nach den Olympischen Spielen geht der Komplex in städtischen Besitz über. Ein Teil soll als Wohnungen, ein anderer zu Forschungszwecken genutzt werden.

In Bardonecchia werden in einem kleineren Ableger des Olympia-Dorfes die Athleten der Wettkampforte Bardonecchia, Sauze d'Oulx und Cesana Pariol untergebracht sein. 700 Betten bietet die restaurierte ehemalige Sommerfrische aus den 30er Jahren, die nach ihrer zwischenzeitlichen Nutzung als Hotel zeitweise leer stand und nach den Spielen als Unterkunft und für die Verwaltung bereitstehen soll.

In Sestriere wird in einem weiteren separaten Dorf rund 1 000 Athleten und 1 850 Personen insgesamt Unterkunft geboten. Der Komplex liegt mitten im Ort und besteht aus drei Teilen: Den vorher schon existierenden "Weißen Türmen", den Symbolen des Dorfes, und dem neuen Wohnblock "Mariani". Nach den Spielen werden die beiden Türme wieder ihrer ursprünglichen Funktion zugeführt - sie gehören dem "Club Med" und Valtur -, während der "Mariani-Komplex" zu einem Wohnblock umgewandelt wird.

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